Sollten Tierbesuche für Wachkomapatienten erlaubt werden?
Ich bin wirklich ein absoluter Tierfreund und weiß um die Wichtigkeit der Haustiere für jeden Besitzer. Es kommt deswegen in den USA, aber auch in Deutschland immer wieder vor, dass Sterbende einen Tierbesuch gestattet bekommen, um sich zu verabschieden und oftmals war es so, dass danach die Damen und Herren einfach friedlich eingeschlafen sind. Als seien sie beruhigt gewesen.
Jetzt habe ich sehr oft gesehen, dass ältere Menschen ihre Tiere ins Krankenhaus oder mal Altersheim gebracht bekamen, um durch Streicheleinheiten & Co das Hirn wieder anregen zu können, mögliche Erinnerungen zu erwecken oder Komapatienten aufzuwecken. Das geht natürlich nicht immer, was klar sein sollte, aber trotzdem ist es den Versuch wert, wie ich finde.
Es gab ein Fall eines Wachkomapatienten, der immer wieder von seinem Hund besucht wurde. Nach etwa vier Monaten wurde der Mann wach und konnte sich an seinen Hund auch erinnern. Er musste einiges aber auch wieder erlernen, weil vier Monate haben schon spuren hinterlassen. Doch die Ärzte sind der Meinung, dass der Hund zum erwachen beigetragen hat, weil sie selber die Hoffnungen aufgegeben hatten.
Jetzt frage ich Euch, ob Ihr wünscht, dass für gewisse Krankheiten, wie Wachkoma und andere Patienten durchaus mal ein Tierbeusch bekommen sollten, um Patienten vielleicht besser behandeln zu können, sie aufzuwecken und mehr? Was denkt ihr darüber?
Wenn es das eigene Haustier ist, finde ich es sogar wichtig, dass regelmäßig Tierbesuche gestattet sind, egal ob im Koma oder wachen, pflegebedürftigen Zustand. Ein Hund ist in der heutigen Zeit zumeist ein vollwertiges Familienmitglied, dass auch emotional von großer Bedeutung ist. Für einen pflegebedürftigen Patienten kann dies positive Erinnerungen hervorrufen und einen Fortschritt im Gehirn auslösen.
Für Patienten, die selbst kein Tier besitzen, kann auch eine Therapie mit Tieren Wunder wirken. Vorausgesetzt natürlich, die Person hat keine Tierhaarallergie und es sind auch keine Ängste und schlechten Erfahrungen mit Tieren bekannt. Ich bin auch mit meinem Hund schon mal in ein Pflegeheim zum Zwecke der Tiertherapie und die positiven Reaktionen so mancher Bewohner waren sehr berührend.
Ich verstehe gar nicht so recht, was dagegen spricht. Klar, in Krankenhäusern spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. Aber die Menschen haben es ganz alleine, ohne Tiere, geschafft, MRSA zu erschaffen. Und auch Menschen sollten sich die Hände desinfizieren, wenn sie Kranke besuchen. Also es ist ja nicht so, als ob Menschen steril wären und Haustiere bestialische Dreckschleudern.
Natürlich gibt es Krankheiten, bei denen eine Infektion mit allem möglichen sehr fatal wäre. Aber da wird die Liste der Besucher doch eh schon gekürzt und die Vorsichtsmaßnahmen verschärft. Dann können auch Hunde von der Liste gestrichen werden. Aber solange der Patient von Hinz und Kunz besucht werden darf, dazu noch jeden Tag das Putzpersonal von Raum zu Raum geht, ist so eine Vorsicht offensichtlich nicht nötig.
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