Rückrufaktion von Merck - Meningitis Impfstoff
Merck hat jetzt knapp eine Million Dosen seines Meningitis Impfstoffes für Säuglinge wieder zurückgerufen nachdem festgestellt wurde, dass nicht für dessen Sterilität gewährleistet werden kann. Betroffen sind 13 Chargen, die ab April 2007 vertrieben wurden. 10 davon sind Impfstoffe gegen Haemophilis influenzae Typ B (HIB) und 3 davon kombinierte Impfstoffe gegen HIB und Hepatitis B.
Zwar wurde gesagt, dass das Ansteckungsrisiko sehr gering sei und eine Infektion schwach ausfallen würde und man in Stichproben keine verunreinigten Dosen finden konnte, aber zur Sicherheit ruft man alle zurück. Wahrscheinlich beruht dieses Verhalten auf Erfahrungen mit Vioxx, welches 2004 zurückgerufen wurde da es das Herzinfarktrisiko von Patienten dramatisch erhöhte und Merck daraufhin mit Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe konfrontiert wurde.
Merck ist einer der größten Pharmakonzerne weltweit und einer der größten Arzneihersteller – Merck ist nicht zu verwechseln mit der Merck AG aus Darmstadt, da es zwar bis 1917 ein Tochterunternehmen war, aber seitdem völlig unabhängig von diesem ist.
So wie es aussieht, wurde eine Verunreinigung des Impfstoffes wahrscheinlich vorgeschoben. Der Grund scheint ein anderer zu sein. Ein großer Pharmakonzern ruft nicht Millionen Impfstoffe zurück, wenn es um eine nicht nachgewiesene Verunreinigung geht. Da steckt etwas anderes dahinter, so könnte man meinen.
Sollten es aber verunreinigte Seren sein, können sie vielfache Krankheiten auslösen. Vom Autismus, Leukämie und Lympfkrebs und anderen Krankheiten ist die Rede.
Auch Thiomersal, dass in der Vergangenheit in den Impfstoffen als Konservierungsmittel enthalten war und ebenso Aluminiumsalze als Wirkverstärker, wurde mit Autismus sowie neurologischen Störungen in Zusammenhang gebracht. Thiomersal ist eine organische Quecksilberverbindung (Ethylquecksilber). Die zugelassenen Impfstoffe in Deutschland sind heute thiomersalfrei. Allerdings nicht die präpandemischen Influenza-Impfstoffe oder pandemischen Impfstoffe.
Was in den USA als Impfstoff zugelassen wird, übernimmt die EU ohne Widerspruch. Aber echte Studienergebnisse werden nicht bekannt gemacht. Darüber nachdenken darf man nicht, dass man das eigene Kind so den Nebenwirkungen eines Impfstoffes ausgesetzt
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