Heißer Holunder - Saft oder Pulver - beides gleich gut?

vom 25.02.2013, 12:55 Uhr

Meine letzte Erkältung habe ich mit einer abendlichen Tasse heißem Holundersaft in den Griff bekommen. Allerdings war das frischer Saft, sogar selbst gemacht aus der Familie. Kaum habe ich mit der Einnahme begonnen, immer am Abend vor dem Schlafengehen, konnte ich zusehen, wie die Erkältung immer mehr abklang und mittlerweile ist mir nur ein lästiger Husten geblieben.

Nun gibt es ja auch diese Holunderpulver, im Drogeriemarkt oder auch der Apotheke. Zumeist sind hier Vitamin C, Zink oder Magnesium zugesetzt. Mich würde jetzt aber mal interessieren, ob die Wirkung vergleichbar ist mit frischem Saft? Ich habe den Saft immer mit heißem Wasser verdünnt, noch etwas Honig dazu und das dann getrunken. Wirkt denn das Pulver ähnlich und könnte ich auch auf das Pulver umsteigen, wenn ich gerade keinen Saft hätte?

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» Vampirin » Beiträge: 5979 » Talkpoints: 30,32 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Ich hatte bisher immer den Eindruck, dass die diversen Vitamin-Pülverchen oder -tabletten aus der Drogerie oder Apotheke außer der Bezeichnung und einer vagen Ähnlichkeit im Geschmack nichts mehr mit enthaltenen Früchten oder was auch immer gemeinsam haben.

In der Regel bestätigt ein Blick auf den Beipackzettel, dass das Zeug vor allem aus Zucker, Vitamin C und vergleichbaren Vitaminen und Mineralstoffen besteht, die im Labor billig herzustellen sind, besteht. Dazu kommt dann noch ein paar Hilfsstoffe sowie Fruchtpulver im niedrigen einstelligen Prozentbereich und voilá - die Kundschaft gibt einen Haufen Kohle für Zucker mit Geschmack aus und glaubt auch noch, sich etwas Gutes zu tun.

Ich würde, wenn es denn schon Hausmittel sein sollen, daher weiter auf "richtigen" Holundersaft setzen und nicht auf die drei Komma irgendwas Prozent die sich "Heißer Holunder" aus dem Beutelchen schimpfen.

» Gerbera » Beiträge: 11335 » Talkpoints: 53,75 » Auszeichnung für 11000 Beiträge


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