Begrenzte Plätze auch bei postgradualen Mastern?
Soweit ich informiert bin, beklagt man sich schon seit langem, dass es wohl zu wenig Masterpläste geben soll und die Nachfrage viel höher sein soll als das Angebot, sodass nicht jeder eine Zusage bekommen kann, was durchaus logisch ist.
Aber gibt es da eigentlich einen Unterschied zwischen konsekutiven Mastern und postgradualen, also berufsbegleitenden Mastern? Für die berufsbegleitende Variante muss man ja nicht selten ziemlich viel Geld bezahlen, sind die trotzdem an begrenzte Studienplätze gekoppelt oder ist das egal? Oder hängt das eher von der Fachrichtung ab?
Das hängt sicherlich nicht nur von der Fachrichtung, sondern von jedem einzelnen Studiengang ab. Jede Hochschule kann das ja anders handhaben und teilweise gibt es was die Finanzierung angeht auch Unterschiede zwischen den Bundesländern. In manchen Bundesländern ist es so, dass berufsbegleitende Studiengänge voll durch die Studiengebühren finanziert sein müssen.
Die hohen Gebühren begrenzen die Anzahl der Interessenten eigentlich schon von selbst. Wenn man etwas in der Größenordnung von 5000 Euro im Jahr für ein Studium zahlen muss, dann macht man das nur, wenn es sich hinterher auch rentiert. Auf der anderen Seite sind die Hochschulen wohl meistens daran interessiert, so viele Studienplätze wie möglich anzubieten. Schließlich können die Studiengebühren das Budget entlasten und je nach Gestaltung eines berufsbegleitenden Studiengangs kann man die Studienplätze sehr gut skalieren. Oftmals geht es da ja um ein Fernstudium und da muss man einfach weniger Räume und Betreuungspersonal bereitstellen.
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