Durch Gürtelroseerkrankung das Schlaganfallrisiko erhöht

vom 13.03.2016, 15:12 Uhr

Ich habe neulich gehört, dass ein Mensch, der eine Gürtelrose hat oder gehabt hat, ein Leben lang ein erhöhtes Schlaganfallrisiko hat. Das wurde jedenfalls einer Tante von mir gesagt, die eine Gürtelrose hatte. Nun frage ich mich, wie man einer Gürtelrose vorbeugen kann und was daran wahr ist. Besteht wirklich ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, wenn man eine Gürtelrose hatte oder hat und wie steht das im Zusammenhang?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Mir ist ein solcher Zusammenhang mit lebenslanger Gültigkeit nicht bekannt. Gürtelrose wird, soweit mir bekannt ist, durch ein Herpes-Virus ausgelöst und kann nur unter bestimmten Umständen ausbrechen. Ich wüsste nicht, woher man da nach überstandener Krankheit ein erhöhtes Schlaganfallrisiko ableiten wollte.

Tatsächlich hat man ein erhöhtes Risiko während und eine Zeit lang nach der Erkrankung festgestellt. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Hautoberflächen insgesamt angegriffen werden. Das bedeutet eben auch, dass die Oberflächen der Gefäßinnenwände angegriffen werden. Da hat ein solcher Zusammenhang eine gewisse Logik.Wenn das alles aber abgeheilt ist, gibt es meiner Meinung nach für ein erhöhtes Schlaganfallrisiko theoretisch keinen Grund mehr.

» tok_tumi » Beiträge: 837 » Talkpoints: 1,20 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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