Richtig Zähneputzen - Tipps und wichtige Hinweise
Eigentlich sollte jeder es können und trotzdem machen es noch viele falsch - denn richtiges Zähneputzen geht nicht von allein sondern muss oft genug gelernt sein. Wichtig hierfür ist nicht nur die Technik, sondern auch die Wahl der Bürste und der Zahnpasta.
Die richtige Zahnbürste
Wichtig für eine gute Zahnbürste ist, dass ihr Griff einerseits stabil sein und andererseits gut in der Hand liegen sollte. Zahnärzte empfehlen, dass Ältere und bei Kindern ein Augenmerk auf dickere Griffe gelegt werden soll. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man dies in Apotheken testen, manche bieten Testzahnbürsten an, um dies herauszufinden was bei verpackten natürlich schlecht möglich ist.
Der Borstenkopf der Zahnbürste, das weiß man nicht erst seit Dr. Best, ist wichtig - jedoch sollte in erster Linie darauf geachtet werden, dass er nicht zu groß ist um alle Zahnflächen optimal zu erreichen. Eine Länge zwischen 2 und 2,5 cm sollte nicht überschritten werden und eine Breite von 3 bis 4 Borstenreihen ist völlig ausreichend und das optimale Maximum. Kinderzahnbürsten sollten keine zu großen Borstenköpfe haben, lieber eine Nummer kleiner.
Ob die Borsten übrigens V förmig, gekreuzt oder anders angeordnet besser putzen konnte bisher übrigens trotz Werbeversprechen nicht endgültig geklärt werden, hier kann man also das wählen was einem gefällt oder was man selbst für besser einschätzt. Wichtig ist nur, dass die Borsten nicht zu hart sein sollten um das Zahnfleisch nicht zu verletzen.
Bei vielen noch nicht so beliebt, außer bei Zahnärzten, sind die elektrischen Zahnbürsten, die diese vollmundig empfehlen. Im Unterschied zu den Handzahnbürsten sei der Reinigungseffekt bei richtiger Handhabung deutlich größer - vor allem ältere Menschen sollten auf diese zurückgreifen, da sie leichter zu handhaben sind.
Die richtige Zahnpasta
Das wichtigste ist bei Zahnpasta vor allem dass sie Fluorid enthält, alles andere was so toll sein soll ist Nebensache - jedoch muss man darauf heute kaum noch achten, da 90 % unserer Zahnpasta fluoridiert ist. Doch Fluor ist nicht gleich Fluor, daher sollte man darauf achten Zahnpasta mit Natriummonofluorphosphat zu meiden.
Weißmachende oder Whitening Zahnpasta basiert im Grunde nur auf dem höheren Anteil an Schleifmitteln, die beliebten Mikrokristalle. Diese sollte man daher nicht benutzen, wenn man empfindliche Zähne hat oder freiliegende Zahnwurzeln, da diese durch den hohen Schleifmittelanteil die Zahnoberfläche stärker schädigen. Der Anteil der Schleifmittel ist meist am RDA Wert auszumachen, wenn angegeben. Liegt dieser zwischen 50 und 70 handelt es sich um einer normale Zahnpasta, liegt er höher um eine „schleifende“ - ist er höher als 100 sollte die Zahncreme sowieso nur 1 Mal wöchentlich angewendet werden.
Andere Inhaltsstoffe wie PEG Verbindungen sind dem gegenüber zu vernachlässigen - wer sie nicht möchte, sollte sich für eine Zahnpasta ohne diese umsehen.
Das richtige Zähneputzen
Kinder sollten generell mit einer Handzahnbürste putzen und erst mit 10 Jahren auf eine elektrische Zahnbürste wechseln wenn sie die Technik mit der Handzahnbürste ausreichend beherrschen - trotzdem empfehlen Zahnärzte, sie ab und zu noch mit der manuellen Zahnbürste üben zu lassen. Die Technik zum korrekten Zähneputzen ist aufgrund des Umfangs hier nachzulesen: Die richtige Zahnputztechnik.
Wer elektrische Zahnbürsten bevorzugt, dem sei gesagt, dass die Wahl dieser im Grunde fast egal ist - diese sind in der Regel zwar teuer, aber man braucht dafür auch nicht das neueste Modell da es nur marginale Unterschiede in der Verbesserung der Putzleistung der neuesten Entwicklungen gibt.
Das richtige Zusatzzahnputzzeug
Wer seine Zähne über das Putzen hinaus pflegen möchte, der sollte auch auf Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten achten. Bei Zahnseide sollte man als Anfänger vielleicht den Einstieg mit gewachster Zahnseide wagen, da diese besser zwischen den Zähnen gleitet - als Profi empfiehlt sich die ungewachste, da sie eher dazu neigt sich aufzufächern und so die Zähne besser reinigt.
Bei der Wahl der Zahnzwischenraumbürsten / Interdentalbürsten sollte man sich am besten vom Zahnarzt beraten lassen, dieser kann die Größe der Zahnzwischenräume bei der Prophylaxe ausmessen und dann die geeignete Bürstengröße und Drahtdicke optimal empfehlen.
Ein zuckerfreier Zahnpflegekaugummi ist übrigens nie etwas falsches, da dieser einerseits zur Reinigung der Zähne beiträgt wenn man sich gerade nicht die Zähne putzen kann und andererseits den Speichelfluss anregt.
Das ist ja schon fast eine hochwissenschaftliche Ausarbeitung über das richtige Zähneputzen. Manche Fakten sind schon wirklich sehr interessant und ich habe festgestellt, dass ich da einiges bisher gar nicht so recht beachtet habe.
Wie zum Beispiel den Schleifmittelanteil einer Zahnpasta - ist dieser denn eigentlich auf der Tube angegeben? Oder das man Zahnpasta mit Natriummonofluorphosphat meiden sollte, war mir bisher auch nicht geläufig. Aber gerade über das Thema Zähneputzen, werden die Gelehrten sich wohl auch noch in 100 Jahren streiten.
Link dieser Seite https://www.talkteria.de/forum/topic-12997.html
Ähnliche Themen
Weitere interessante Themen
- Notebook von Plus 3645mal aufgerufen · 3 Antworten · Autor: Simone1987 · Letzter Beitrag von Entenhausen
Forum: Hardware
- Notebook von Plus
- Lohnen sich Asien Fonds? 4685mal aufgerufen · 4 Antworten · Autor: Balthasar · Letzter Beitrag von FinanzScout
Forum: Geldanlage
- Lohnen sich Asien Fonds?
- Überweisung rückgängig machen 6198mal aufgerufen · 5 Antworten · Autor: Player · Letzter Beitrag von Wibbeldribbel
Forum: Geld & Finanzen
- Überweisung rückgängig machen
- Geld verdienen mit medzinischen Studien - was meint Ihr? 17760mal aufgerufen · 16 Antworten · Autor: Midgaardslang · Letzter Beitrag von winny2311
Forum: Geld & Finanzen
- Geld verdienen mit medzinischen Studien - was meint Ihr?