Hypnose immer als tiefe Trance falsch verstehen
Ich habe mich ein wenig mit der Hypnose von Alexander Hartmann beschäftigt und er erklärt eigentlich, dass eine Hypnose keine Trance ist, wie viele denken, sondern dass man um sich herum alles mitbekommt. Es ist eher vergleichbar mit einem Tagtraum, dem autogenen Training oder einer inneren Vorstellung.
So wie man das aus Filmen kennt, dass jemand wirklich weg ist, ist es aber nicht. Aber weil das eben in Filmen so gezeigt wird, haben viele diese Erwartung. Wenn jemand merkt, dass er noch alles mitbekommt, denkt er dann, dass er gar nicht hypnotisiert ist, weil man die Erwartung hat, man müsste irgendwie schlafen.
Ist es hinderlich, wenn Menschen eine Trance erwarten und dann enttäuscht werden? Warum hält sich der Irrglaube so hartnäckig?
Vermutlich hält sich dieser Irrglaube so hartnäckig, weil er so ein hervorragender Stoff für erfolgreiche Spielfilme ist. Es gibt viele Spielfilme, oder auch Teile von erfolgreichen Serien, die ohne das Vorgaukeln einer tiefen Trance, in der der Patient hilflos und fernsteuerbar ist, nicht funktionieren würden.
Die Medien, egal welcher Art, erzählen eben Geschichten, die nicht zwangsläufig der Realität entsprechen müssen. Meiner Meinung nach bedienen besonders die privaten Medien solche und viele andere Vorurteile und Klischees extrem. Dass diese Vorurteile und Klischees den Menschen dann besonders gut im Gedächtnis bleiben, halte ich für normal.
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