Buchtipp: Gerhard Hauptmann: Die Ratten

vom 15.10.2008, 08:43 Uhr

Bei "Die Ratten" von Gerhard Hauptmann handelt es sich um ein tragisches Drama. Es spielt in Berlin , wo ein heftiger Konflikt um ein Kind entsteht. Die Hauptperson Frau Jette John kauft der armen Einwanderin Pauline Piperkarcka ihr Kind ab , da sich diese selbst nicht drum kümmern kann. Davon weiß allerdings niemand etwas , außer diesen beiden Personen selbst. Einige Tage nach dem Kindeshandel will die leibliche Mutter ihr Kind jedoch sehen ,was von Frau John verwehrt wird. Deshalb droht die Mutter , die sich um ihr Kind betrogen fühlt , nun mit der Einschaltung des Standesamtes. Nun muss sich Frau John etwas überlegen , um den Kinderhandel weiterhin verdecken zu können.

Aus diesem Grundkonflikt entstehen weitere kleinere Nebenkonflikte. Des weiteren werden viele Nebenhandlungen , wie zum Beispiel eine Beziehung , die von den jeweiligen Eltern nicht genehmigt wird, oder ein Konflikt um die verschiedenen Ansichten des Theaters. Insgesamt finde ich das Buch sehr interessant , da es eine sehr gute Einsicht in diese Konfliktsituation gibt und die Handlungen der Personen durch einen gut beschriebenen Charakter der einzelnen Personen leicht nachvollziehbar ist.

» Kaffeekater » Beiträge: 17 » Talkpoints: 0,65 »



Solche Bücher lese ich in meiner Freizeit normalerweise gar nicht, da sie mir dann doch immer etwas zu ernst und auch zu "real" sind. Diese Grundhandlung hört sich jedoch wirklich nicht schlecht an und mich würde es schon interessieren, wie die Geschichte letztendlich auch ausgeht. Interessant zu wissen, wäre natürlich auch, was der Titel denn nun letztendlich mit diesem Buch zu tun hat.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge


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