Haben die Attentäter von Charlie Hebdo ihr Ziel erreicht?
Bei dem brutalen Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo im Januar 2015 kamen 12 Menschen ums Leben. Dazu hat sich Al Quaida Jemen bekannt.
Ich denke, nun darf man sich auch die Frage stellen, ob die Attentäter ihre Ziele erreicht haben oder doch eher das Gegenteil erreicht wurde. Auf der einen Seite hat der Chefzeichner klar und deutlich gesagt, dass er keine Mohammed-Karrikaturen mehr machen wird.
Auf der anderen Seite gab es eine Welle der Solidarität mit Charlie Hebdo und einen zweistelligen Millionengewinn sowie eine vierzigfach gesteigerte Zahl von Abonnenten. Wem hat der Anschlag also letztlich eurer Ansicht nach etwas gebracht?
Ich würde sagen dass sowohl als auch zutrifft. Einen Teil der Ziele haben sie damit erreicht, dass so viele Menschen umgebracht wurden und Tote eben auch mundtot gemacht sind. Andererseits kennen nun Unmengen Menschen diese Zeitung, die vor dem Attentat nicht mal von deren Existenz geahnt haben.
Der Anschlag hat vielleicht auch einen Bewusstseinswandel gebracht und erst recht auf Probleme aufmerksam gemacht, die man davor leichter verdrängen konnte indem man einfach sagen konnte, dass das alles ganz weit weg sei. Es hat bewusst gemacht, dass wir Menschen auf der Erde letztlich doch in einem Boot sitzen und wir alle Position bekennen müssen.
Letztlich würde ich als Fazit sehen, dass es hier nur Verlierer gibt und keine Gewinner. Mord darf da kein adäquates Mittel sein, wenn man seine Meinung verbreiten will.
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