Inder "durchbohrt"

vom 18.07.2008, 18:59 Uhr

Es grenzt schon an ein Wunder, dass der 23-Jährige Inder trotz einer 6 Kilogramm schweren Eisenstange in der Brust überlebt hat. Der Unfall ereignete sich in einem Taxi, welches in eine Baustelle raste. Der junge Mann wurde dabei von der ein eineinhalb Meter langen Eisenstange regelrecht "durchbohrt".

Er starb jedoch nicht daran, sondern rief mit dem Handy bei vollem Bewusstsein Freunde und Verwandte an, während er eine satte Stunde auf den Krankenwagen wartete. Ein Ärzteteam brauchte für das Entfernen der Stande drei Stunden und die Operation war trotz verletzter Leber, Magen, Milz, Lungenflügel und einer gebrochenen Rippe erfolgreich.

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» .daviD » Beiträge: 1221 » Talkpoints: 5,19 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Der Straßenverkehr in Indien ist eine Katastrophe. Wenn selbst ein Krankenwagen da nicht durchkommt und so lange braucht, um einem verletzten Menschen zu helfen, dann ist generell etwas faul im Straßenverkehr. Ich weiß nicht, ob es Richtlinien für Kranken- und Polizei- sowie Feuerwehrautos gibt, aber wenn nicht, sollte schleunigst etwas geändert werden.

Dass er bei einer solchen schweren Verletzung noch so viele Menschen anrufen konnte, wundert mich. Denn die Verletzung muss doch auch weh getan haben. Und nach dieser langen Zeit und einer schmutzigen Eisenstange im Körper dürfte eine Entzündung eigentlich normal sein.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


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