Neue Kernspin-Technologie

vom 22.10.2009, 13:34 Uhr

Für viele ist die Vorstellung, flach in einer verhältnismäßig engen Röhre zu liegen, um Kernspin (MRT)-Bilder zu machen, der reinste Graus. Manche entwickeln dabei eine ausgeprägte Klaustrophobie oder können einfach nicht flach liegen. Abhilfe schaffen hier neue Geräte, so genannte Upright MRTs: Hier muss man nicht mehr liegen, sondern sitzt recht bequem auf einem Stuhl und kann dabei sogar noch TV schauen. Das Gerät ist dabei nicht zylynderförmig um einen herum aufgebaut, sondern befindet sich links und rechts von einem, ist also sehr offen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Bilder von der Wirbelsäule unter (Sitz-)Belastung machen lassen, die unter Umständen auch deutlich aussagekräftiger sind als die bisher üblichen.

Die privaten Krankenkassen übernehmen hierfür anstandslos die Kosten, gesetzlich Versicherte sollten vorher aber mit ihrer Krankenkasse sprechen. Wenn eine medizinische Indikation vorliegt (also etwa Klaustrophobie, etc.) und dies ärztlich dargelegt wird, bestehen aber gute Chancen, dass auch hier die Kosten übernommen werden.

» bsm123 » Beiträge: 1254 » Talkpoints: 13,60 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Das ist für viele Menschen eine Erleichterung. Ich selbst war schon in der Röhre. Bis auf das flache Liegen hat mir die Enge nichts ausgemacht. Aber bei vielen ist das anders und manche weigern sich sogar.

Dass die Krankenkassen das nur in Ausnahmefällen übernehmen, verstehe ich nicht. Denn ein komisches Gefühl ist es auf jeden Fall in der Röhre. Hinzu kommt dann noch der Krach und man muss ruhig liegen bleiben. Das Gefühl, keine Luft zu bekommen, ist auf jeden Fall da. Ich finde das eine gute Sache.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


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