Umzug als Gelegenheit zum ''entrumpeln'' nutzen?
Grundsätzlich ist ja ein neues Domizil so etwas wie ein Neuanfang und da würde ich mich durchaus auch gewaltig trennen. So habe ich es bislang immer gehandhabt und würde es auch nicht anders handhaben. Mein Partner meint, es sei sinnvoller, erst alles einzupacken und dann vor Ort zu trennen. Aber ich bin anderer Meinung und bei meinen Sachen auch wirklich rigoros. Wenn ich es sowieso schon in der Hand habe, kann ich es auch gleich in den Müll werfen beziehungsweise in die blauen Müllsäcke.
Anders würde ich es in Zukunft auch nicht handhaben und wenn ich mich nicht entscheiden kann, kommen die Sachen erst einmal in eine "Ich weiß es noch nicht"-Kiste oder so etwas in der Art. Dann kann man das erst einmal zur Seite schieben und sich weiter um den Umzug kümmern. So etwas kann ja schon recht schnell aufhaltend wirken, sodass das Überlegen auch nervig sein kann.
Dass sich selbst auf einem Zimmer viel ansammeln kann, weiß ich auch aus eigener Erfahrung und ich habe seinerzeit auch länger benötigt, als eingeplant war. Dabei waren es vielleicht 10, 12 Quadratmeter gewesen und ich habe noch lang nicht alles mitgenommen, dabei auch einiges aussortiert und entsorgt.
Als wir umgezogen sind, das war vor einem Jahr, haben wir das auch zum entrümpeln genutzt und es ist schon so, dass es eine sehr gute Gelegenheit die Wohnung mal zu entrümpeln. Man hat dann einfach eine viel bessere Übersicht und ich kann es auch nur jedem empfehlen.
Wir hatten schon lange davor den Wunsch die Wohnung etwas auszumisten, da wir wirklich viele Sachen gehabt haben, die wir nicht mehr benutzt haben oder auch nicht mehr brauchbar waren. Da ist es natürlich immer gut, wenn man Mal etwas ausmistet und sich von alten Sachen befreit. Allerdings haben wir nie die Zeit dafür gefunden und haben uns dann gesagt, dass wir das alles mit dem Umzug gemeinsam machen. Also wir räumen die Wohnung leer und schmeißen die Sachen weg, die wir nicht mehr brauchen. Das hat alles sehr gut funktioniert und ich denke mir auch, dass es einfach die beste Variante ist um auszumisten, da man dann sowieso schon die Möbel umstellt, sauber macht und die Wohnung sich ja auch nach und nach leert. Und desto leerer die Wohnung wird, hat man einen besseren Überblick.
Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Umzug vor einigen Jahren erinnern. Damals hatten wir ein viel größeres Haus als jetzt. Da wir eben mittlerweile viel weniger Platz, haben mussten wir bei unserem Umzug sehr viel wegschmeißen. Damals haben wir unser Zeug tatsächlich ausgemistet und mehr als einen kompletten Container einfach weggeschmissen.
Ich finde, dass es eigentlich überhaupt gar keine bessere Möglichkeit gibt sein Hab und Gut zu entrümpeln. Denn eigentlich räumt man nur bei einem Umzug wirklich alles aus der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus heraus. Wenn man nicht umziehen sollte, würde ich dafür keinen Grund sehen und meiner Meinung nach kann man eben am besten entrümpeln, wenn die Dinge nicht im Zimmer irgendwo verstaut sind.
Ich finde, dass allein schon die Tatsache, dass du eine Entrümpelung in Betracht ziehst, darauf hindeutet, dass du bisher ein bisschen zu nachlässig im Haushalt warst, so würde ich das zumindest sehen, denn immerhin hat man sowas nicht nötig, wenn man Dinge, die man nicht mehr braucht, erst gar nicht hortet, oder? Wenn ich irgendwas habe, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich es noch brauche oder nicht, dann kommt das in den Keller, aber an sich bin ich nicht sonderlich pingelig und schmeiße durchaus gerne Dinge weg, die ich nicht mehr schön finde oder keinen Nutzen mehr darin sehen kann. Ich habe demnach dann auch keine Entrümpelung mehr nötig, wenn ich umziehe.
Sortiert man seine Dinge aber nicht regelmäßig aus und neigt vielleicht auch noch dazu, gewisse Dinge zu sammeln, dann ist es natürlich durchaus sinnvoll, wenn man umzieht, denn man muss den ganzen alten und unnötigen Kram ja auch nicht zwingend mitnehmen und dann im neuen Heim lagern, wo es dann letzten Endes vermutlich auch liegen bleiben wird, weil man keine Zeit und Lust hat, sich darum zu kümmern. Meiner Ansicht nach hat das ganze nur einen einzigen Schwachpunkt und der besteht schlicht und einfach darin, dass man eben einige Sachen auch bei Ebay oder woanders verkaufen kann und das braucht auch Zeit.
Man kann die Sachen dann derweil erstmal liegen lassen und verschicken, wenn es gekauft wird oder vielleicht kommt ja auch jemand, um sich die Ware anzuschauen. Andernfalls aber ist das ganze wieder schwierig, denn wenn man umzieht, dann nimmt man die Sachen, die man eben doch noch irgendwo verkaufen könnte, auch wieder mit und dann muss man zusehen, dass man sich darum kümmert, was ein bisschen blöd ist, nach einem Umzug, nachdem man vermutlich erstmal genug Stress hat. Das Ende des ganzen sieht dann meist wieder so aus, dass die Sachen weiterhin gelagert werden.
Ich habe meine Umzüge auch immer dafür genutzt, bei mir unwichtige Dinge aus zu sortieren. Man meint ja immer, dass man das Ein oder Andere noch gebrauchen kann, und wenn man umzieht, fällt einem auf, dass man diese Dinge doch nicht mehr benötigt. Ich handhabe es aber immer so, dass ich einmal beim einpacken aussortiere, und wenn ich umgezogen bin, fällt mir auf, dass ich noch einige Sachen besitze, die ich auch nicht mehr möchte. Denn wenn ich in der neuen Wohnung die Kisten wieder ausräume, bleibt einiges über, was ich nicht brauche und in den Kisten lasse. Diese räume ich vorläufig in den Keller, und wenn ich innerhalb eines halben Jahres nichts daraus brauche, schmeiße ich sie weg oder verschenke den Inhalt an einen Trödler oder an Freunde.
Ich glaube das es mittlerweile schon fast eine gewisse Tradition besitzt den Umzug dazu zu benutzen um "Altes" hinter sich zu lassen damit man neu beginnen kann. Was liegt da näher als sich zuerst von den Dingen zu verabschieden die man nicht mehr braucht. Es ist dabei völlig egal wie lange man an einem Ort gewohnt hat, denn "auszumisten" gibt es immer was. Oftmals hat man aber auch so stille Begleiter die einem immer begleiten werden obwohl man sie nicht mehr braucht. Sie ziehen also immer still mit. Kennt ihr sowas auch?
Bei mir steht jetzt auch, wieder mal, ein Umzug vor der Tür und ich fange auch gerade schon mit den ersten Kleinigkeiten an. Die Wohnung kündige ich zwar erst nächsten Monat aber was braucht man schon noch innerhalb von vier Monaten, da kann man das Meiste schon in die Kartons packen und im Keller verstauen. Von hier aus werde ich noch das Meiste mitnehmen aber da wo ich hinziehe bleibe ich nur vorübergehend bevor ich dann Deutschland den Rücken kehre. Ich werde aber schon jetzt versuchen das Meiste zu entsorgen was definitiv nicht mehr von Nöten ist. Ich werde auch Dinge entsorgen die ich sonst immer noch mitgenommen habe in eine neue Wohnung, einfach um mir die Arbeit vor Canada zu erleichtern.
Bei einem Umzug ins Ausland ist das natürlich noch mal eine ganz andere Sache. Ich habe mich entschieden nichts mit nach Canada zu nehmen,bis auf ein paar persönliche Sachen und meinen Hund. Mir wurde geraten das Wichtigste in zwei bis drei Kartons zu packen und es beim check in ganz normal als Reisegepäck aufzugeben. Natürlich wird das als "Übergewicht" berechnet, ist aber viel billiger als seine Sachen mit einem Container aufzugeben. Sicherlich werden noch ein paar wenige Kartons in Deutschland bleiben die ich dann erstmal bei einem guten Freund einlagere. Denn es gibt ein paar persönliche Dinge die nicht wegschmeißen will aber auch erstmal nicht gebrauchen kann wie zum Beispiel meine ganzen Bücher, bis auf ein paar wenige,die würde ich dann im Laufe der Zeit nachholen. Eine großes Ausmisten wird es trotzdem geben.
Ich bin dennoch und immer wieder überrascht wie viel unnützes Zeug man so aufhebt nur weil man denkt, dass man es nochmal gebrauchen könnte. Ich habe jetzt zum Beispiel Stoffreste gefunden die ich mal zur Seite gelegt habe weil ich dachte, ich könnte daraus noch irgendwas nähen. Von solchen Sachen gibt es halt vielerlei Dinge und schon hat man zwei Kartons wieder zur freien Verfügung. Also immer schön Ausmisten und neu anfangen.
Ich finde auch dass ein Umzug die beste Möglichkeit für eine Entrümpelung ist. Wir haben das auch so gemacht und man wundert sich oft was man da noch alles für sinnvoll hält und aufbewahrt. Wir haben viele Dinge gleich entsorgt und viel Dinge, von denen wir dachten, das wir sie noch mal benötigen in Kisten gepackt. Viele von diesen Kisten haben wir dann nach zwei Jahren entsorgt weil das Zeug einfach nicht mehr gebraucht wurde.
Ich hoffe dass bei uns kein Umzug mehr ansteht, aber ansonsten würde ich wirklich sehr genau schauen und nur das mitnehmen das ich wirklich noch brauche. Ansonsten ist das neue Heim gleich wieder voll mit Müll und das kommt mit der Zeit sowieso wieder.
Natürlich ist ein Umzug eine tolle Gelegenheit, den Haushalt ein bisschen zu entrümpeln. Auch größere Renovierungen, bei denen man vielleicht auch mehrere Zimmer komplett ausräumt und die Sachen in Kartons verpackt, sind gut dazu geeignet. Wenn man einen Umzug anstrebt, nimmt man sämtliche Sachen, die man besitzt, in die Hand. In der Situation kann man gut abwägen, ob man das jeweilige Teil noch benötigt, oder ob man sich davon trennen möchte. Das ist auf jeden Fall besser als wenn man einfach gedankenlos sämtlichen Krempel in die Kartons packt.
Ich bin grundsätzlich kein Freund davon, wahllos Zeug anzuhäufen. Ich weiß, dass viele andere Leute das anders sehen. Es gibt immer wieder welche, die vor einem Umzug ausmisten und in der neuen Wohnung wieder jede Menge Mist anhäufen, den sie eigentlich nicht brauchen. Vor dem nächsten Umzug wird dann wieder ausgemistet. Ich finde es wirklich sinnvoll, sich von nutzlos gewordenen Sachen zu trennen. Allerdings würde es mir auch zu denken geben, wenn ich vor jedem Umzug viel auszusortieren hätte. Das zeigt doch auch, dass man wahllos Sachen anschafft, die man eigentlich gar nicht braucht. Wenn man das kauft, was man wirklich braucht oder aus anderen Gründen gerne haben möchte, hat man nur wenig auszusortieren.
Wenn man weiß, dass man überflüssige Sachen hat, sollte man die wirklich aussortieren bevor man umzieht. Dadurch spart man unter Umständen wirklich Geld. Wenn man weniger Kisten hat, sind die Kosten für das Umzugsunternehmen geringer. Wenn man den Umzug selbst bewerkstelligt, kann man sich nach einer solchen Entrümpelungsaktion im Extremfall vielleicht sogar einen kleineren Wagen mieten und man fährt nicht unnötig irgendwelche Sachen durch die Gegend. Außerdem muss man die Sachen auch tragen und später wieder auspacken. Da ist es besser, wenn es sich dann wirklich nur um die Sachen handelt, die man auch gebrauchen kann und behalten möchte.
Ich bin auch vor vier Wochen umgezogen und denke, dass ein Umzug eine sehr gute Gelegenheit ist, sich von Sachen zu trennen, die man nicht mehr braucht. Ich habe zum Beispiel sehr viele Klamotten aussortiert, die mir aufgrund meiner Gewichtsabnahme inzwischen zu groß sind. Das waren mehrere Müllsäcke und mindestens vier Einkaufstaschen voll. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte das alles in die neue Wohnung geschleppt, da hätten meine Schränke nie im Leben ausgereicht! Insofern denke ich, dass es immer gut ist, sich vor einem anstehenden Umzug von unnötigem Ballast zu trennen. Umso weniger hat man ja auch zu schleppen!
In Vorbereitung zu meinen Auszug habe ich dies auch so gehandhabt. Da ich zu meiner Freundin ziehe, nehme ich nur das nötigste mit. Dadurch wird natürlich sehr viel Arbeit weggenommen. Die Möbel müssen somit nur als Sperrmüll herausgestellt werden, anstatt dass man einen Transporter sich besorgen muss und die Möbel in die Wohnung tragen muss. Gleichzeitig habe ich mich von meinen Geschirr getrennt. Meins ist eh nicht so gut. Sie hat alles und ein paar Sachen, die sie nicht hat, bringe ich mit. So zum Beispiel eine Schmorpfanne.
Auch habe ich meinen gesammelten Mist aussortiert. Wir sind durchgegangen, ob ich es überhaupt benötige und dabei ist aufgefallen, dass ein paar Bücher und auch Kleinigkeiten wie Karten oder Kleinkram weg kann. Es war jetzt nicht sonderlich viel, aber doch ein kleiner Anfang. Meiner Meinung sollte man dies einfach bei einem bevorstehenden Auszug einfach mal machen. Da sieht man erst einmal, welchen unnötigen Kram man hat und muss abwägen, ob man ihn behalten will oder ob er unnötig ist.
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