Speck im Gemüse

vom 12.08.2012, 17:12 Uhr

Wie jetzt schon mehrfach erwähnt, esse ich gerne Gemüse. Ich erinnere mich, dass meine Mutter damals immer Speck mit hinein getan hat und dass mir das nicht geschmeckt hat. Besonders bei Bohnen, Spinat und Rotkohl hat sie das gemacht und ich fand es fürchterlich. Auch wenn ich dann den Speck heraussortiert habe, mochte ich das Gemüse nicht mehr.

Warum macht man Speck in das Gemüse? Macht ihr das auch? Wenn ja, nehmt ihr dann fetten Speck oder den geräucherten? Meine Mutter nahm immer den geräucherten. Ich fand immer, dass es den Geschmack vom Gemüse ruiniert und verfälscht hat.

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» Teelicht55 » Beiträge: 688 » Talkpoints: 17,91 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Das Problem kenne ich, aber anscheinend ist Speck einfach ein Teil der deutschen "alten" Küche. Ich persönlich mag es einfach nicht, wenn ich Dinge, die geräuchert wurden dann in gekochter Form zu mir nehmen muss. Dabei finde ich fetten Speck am schlimmsten. In geschmorten Bohnen oder in Rotkohl finde ich dagegen geräucherten Speck in Maßen ganz erträglich.

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» Bellikowski » Beiträge: 7700 » Talkpoints: 16,89 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Ich mag Speck eigentlich sehr gerne, wenn ich in ganz klein zu dem Gemüse hinzugebe. Für mich ist er ein Geschmacksträger und ich finde das Essen dadurch leckerer. Ich denke, dass es einfach Tradition ist in Deutschland und bei uns isst es eigentlich auch jeder in der Familie gerne so. Wer es nicht isst, kann es sich ja auch raussuchen und wegtun, da wir die Stücke aber immer sehr klein machen, fällt es kaum auf und schmeckt nur gut.

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» Ramones » Beiträge: 47746 » Talkpoints: 6,02 » Auszeichnung für 47000 Beiträge



Speck gibt dem Gemüse einen ganz bestimmten Geschmack. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich Speck in Gemüse oder Bratkartoffeln und anderen Beilagen überhaupt nicht mag. Sogar bei Quiches und Zwiebelkuchen muss mein Partner bei mir zu Schinken greifen, sonst rühre ich das Essen nicht an.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12595 » Talkpoints: 13,30 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



Wenn ich grüne Bohnen mache, dann nehme ich auch immer Speck dazu. Ich schneide ihn in sehr kleine Stückchen, schwitze ihn leicht mit Zwiebeln an und gebe dann die Bohnen hinzu. Ohne schmecken mir Bohnen überhaupt nicht, ich finde sie sonst sehr fade.

» xDana » Beiträge: 493 » Talkpoints: 17,18 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich finde Speck im Gemüse eigentlich sehr lecker, vor allem mit Bratkartoffeln und eigentlich auch in Sauerkraut, jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass Speck für Leute, die den typischen würzigen Geschmack gar nicht mögen, das Gericht durch diese Zutat auch "ruiniert" wird. Spinat muss ich nicht unbedingt mit Speck essen, wobei mir das bestimmt auch sehr gut schmecken würde. Vielleicht hat deine Mutter Gemüse immer mit Speck zubereitet, da viele Kinder nicht gerne Gemüse essen und sie wollte diese Gerichte so leckerer machen?

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» soulofsorrow » Beiträge: 9232 » Talkpoints: 24,53 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


Speck mag durchaus eine Geschmackskompenente mit in das Gemüse bringen, aber ich muss zugeben, dass ich auch nicht wirklich darauf stehe. Spinat koche ich hin und wieder, da reicht es mir aber auch aus, wenn ich ihn mit einer Zwiebel anbrate und zubereite. Rotkohl kenne ich ehrlich gesagt gar nicht mit Speck, dafür sind die Bohnen umso interessanter, wenn Speck enthalten ist. Allerdings unterscheide ich selbst auch zwischen den Bohnen, die mit einer Scheibe Speck umwickelt ist und den Bohnen, die man mit Schinken- beziehungsweise eher Speckwürfel anbrät.

Ich weiß nicht, ob es typisch deutsch oder aus der typisch altdeutschen Küche kommt. In anderen Ländern sind Speckbohnen genauso bekannt, wie bei uns. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich Speck nicht an jedes Gemüse benötige und es ehrlich gesagt auch nicht an jedes Gemüse heran tue. Selbst Champignons oder Zucchinis, die nun einmal beides recht geschmacksneutral sind, brate ich ohne.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



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