Wird der Aufwand im Master oftmals unterschätzt?
Ich habe neulich mit einer Kollegin über dieses Thema gesprochen. Diese meinte, dass sie eine interessante Beobachtung gemacht hätte. Denn oftmals wäre es so, dass Studenten den Aufwand im Master total unterschätzen würden. Während sie im Bachelorstudium noch locker der Arbeit nachgehen könnten und das auch zeitlich schaffen würden, würden diese Studenten im Master dann oftmals kürzer treten und den Job teilweise sogar kündigen, weil sie sich damit überfordert fühlten. Vor dem Master wäre die Zuversicht sehr groß, dass man alles schon irgendwie vereinen könnte. Man sei eben nur den Bachelor gewöhnt und würde keine Vergleichsmöglichkeiten kennen und daher annehmen, dass es im Master genauso "gemütlich" weitergehen würde.
Dann würde man aber eines besseren belehrt werden, sich überfordert fühlen und letztendlich kündigen. Ich finde diese Beobachtung schon interessant und würde das gerne diskutieren. Mein ihr, dass der Aufwand im Master oftmals total unterschätzt wird und sich die Studenten dadurch überfordert fühlen? Oder ist das vielleicht sogar eher vom Studienfach abhängig? Was machen dann die Studenten, die arbeiten müssen, da sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen? Die können ja wohl schlecht kürzer treten, da sie sonst hungern und auf der Straße sitzen oder sehe ich das falsch? Ist das vielleicht auch nur eine Ausrede von Studenten, damit sie unliebsame Jobs einfach loswerden und dabei das Gesicht wahren wollen?
Wie du so schön in einem anderen Beitrag bemerkt hast, kenne ich mich mit Studium und Studenten nicht so gut aus. Allerdings denke ich, dass der Master ja eine Stufe höher ist als der Bachelor und da fände ich es nur nachvollziehbar, wenn da auch die Ansprüche an die Studenten höher würden und es eben schwieriger wäre, den Anforderungen gerecht zu werden. Daher könnte ich mir schon vorstellen, dass man teilweise für den Master schon viel tun muss, um diesen Abschluss eben zu schaffen.
Vielleicht empfinden viele den Bachelor als einfach und meinen, dass der Master dann genauso einfach zu schaffen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele den Master als Ausrede benutzen, um einen unliebsamen Job los zu werden. Jeder wird die Anforderungen für den Master auch vielleicht wieder etwas anderes sehen. Es ist ja schon ein bisschen wie in der Schule. Einige kommen gut mit und haben mit dem Stoff keine Probleme, während andere sich da vielleicht etwas schwer tun. So in Etwa stelle ich mir das bei einem Masterstudium auch vor.
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