Welche Heizung ist euch am liebsten in Mietwohnung

vom 13.02.2015, 14:06 Uhr

Wir haben schon einige Wohnungen abgelehnt, weil sie mit alten Nachtspeicheröfen ausgestattet waren. Da haben wir schon viel gehört, dass diese Heizungen sehr nervig sind. Denn oft braucht man auch spontan eine Heizung und man hat sie nachts nicht aufgeladen. Dann hat man sie aufgeladen und es ist doch wärmer als man gedacht hat. Weiterhin soll so eine Heizung sehr teuer sein.

Dann gibt es ja noch die Ölheizung und auch Gasheizung. Ich habe auch schon was von einer Holzheizung gehört, die ist aber wohl eher in Eigenheimen zu finden und dann wohl auch noch die Fernwärme. Welche Heizung findet ihr am besten und würdet ihr eine Wohnung wegen der Heizung ablehnen?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Ich achte bei der Wohnungssuche immer sehr auf die Heizungsart, von meinen Freunden und Bekannten höre ich auch immer das Gleiche. Zumeist wird da eine Etagen- oder eine Zentralheizung bevorzugt, wobei ich mit Etagenheizung so einen Gasbrenner in der jeweiligen Wohnung meine, der dann das Heizungs- bzw. Warmwasser erhitzt.

Hintergrund sind wohl hauptsächlich die durchaus hohen Energiekosten, aber auch Bequemlichkeit und auch der Komfort. Nachtspeicheröfen sind, wie oben angedeutet, ein Glücksspiel, aber wohl auch angesichts hoher Strompreise teuer. Kachel- und Holzöfen, die durchaus noch in einigen Wohnungen als Heizung dienen, sind ähnlich teuer, zudem ist es immer stressig, das Brennmaterial heranzuschaffen. Und bis die Dinger Wärme liefern, muss man viel machen und zudem viel Zeit vergehen lassen.

Aus meiner Sicht ist eine Gasetagenheizung am Besten, weil man da völlig unabhängig von anderen Hausparteien ist, also beispielsweise den Gaslieferanten selbständig auswählen kann, und zudem dank des Gaszählers stets Kontrolle über den aktuellen Gasverbrauch hat. Bekannte von mir schwören hingegen auf Zentralheizungen, weil sie ungerne einen Gasbrenner in der Wohnung haben. Das einerseits wegen den durchaus hörbaren Gebrauchsgeräuschen, aber auch wegen der Gefahr einer Kohlenmonoxidvergifung.

Ob die Zentralheizung dann mit Gas, Öl oder Holzpellets betrieben wird, ist meines Erachtens hauptsächlich eine Frage der persönlichen Einstellung zu der Frage der erneuerbaren Energien. Gas und Öl sind derzeit nur mit schwierigen und teuren Verfahren künstlich herzustellen, so dass da Bodenschätze verbrannt werden, die endlich sind. Holzpellets hingegen kann man künstlich herstellen, indem man einfach einen abgeholzten Wald gleich wieder aufforstet. Wobei ich "künstlich" etwas frei verwende, im Sinne von durch menschlichen Eingriff entstanden.

» littleviking » Beiträge: 133 » Talkpoints: 63,00 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Etagenheizungen und Nachtspeicheröfen hatten wir bisher noch in keiner Wohnung, deshalb kenne ich mich damit nicht aus. Wir haben eine Zentralheizung fürs ganze Haus. Der Ofen steht im Heizungskeller, wo Tag und Nacht das Fenster offen steht. Als wir einzogen, war es eine Ölheizung mit einem großen Tank im Keller.

Nach ein paar Jahren wurde dann nach Abstimmung umgestellt auf Erdgas, weil das billiger war. Probleme gibt es mit der Heizung keine. Das Erdgas kommt durch Rohre, während Öl erst immer angeliefert werden musste und die Preise sehr schwankten. Es ist also weniger Arbeit und sauberer.

Allerdings habe ich vor der Gasheizung immer etwas Bammel, dass es mal irgendwann einen Knall gibt und wir fliegen in die Luft. So ab und zu liest man ja von defekten Gasrohren und dass ein Haus dann plötzlich in die Luft geflogen ist. Aber da die Gasheizung noch ziemlich neu ist und auch vom Schornsteinfeger gewartet wird, hoffe ich, dass alles in Ordnung ist. Aber einen Gasofen für die Heizung auf der Etage möchte ich nicht haben.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



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