Warum gibt es im Ausland keine Heilpraktiker?
Wir diskutierten erst kürzlich in einem Seminar über das medizinische System in Deutschland und auch über Ärzte und Heilpraktiker sowie Handlungsspielräume dieser Berufsgruppen und deren Anerkennung innerhalb Deutschlands. Irgendwann meinte der Dozent dann auch, dass Heilpraktiker abgesehen von Österreich im Ausland überhaupt nicht existieren würde und dass es eben eine Besonderheit im deutschsprachigen Raum sei, dass wir Heilpraktiker als Beruf überhaupt haben.
Was mir aber nicht so ganz klar ist, ist warum ist das eigentlich so? Warum ist der Heilpraktiker offenbar ein „deutsches“ Phänomen? Womit hängt das zusammen? Könnte man denn theoretisch als Heilpraktiker nach Frankreich auswandern und dort arbeiten oder ist das von der Gesetzeslage gar nicht erst möglich wegen Anerkennung etc.?
Ich würde nicht sagen, dass der Beruf ein deutsches Phänomen ist. In den Niederlanden gibt es beispielsweise zwei Möglichkeiten. Du kannst im Bereich "natuurgeneeskunde" arbeiten. Da ist das Verfahren viel freier als hier. Du musst auf Injektionen und Blutentnahmen verzichten. Dafür kannst du aber auch die Hand auflegen oder dich auf Bachblüten spezialisieren. Das geht sozusagen von Heilpraktiker bis "Heiler" oder "Guru" oder Kräutermedizin alles. Der Patient muss genau schauen, was er eigentlich möchte.
Und dann gibt es anerkannte Therapeuten, deren besuch auch die Krankenversicherung bezahlt. Die haben allerdings eine mehrstufige Ausbildung.
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