Kehl spielt mit Leistenbruch

vom 25.05.2009, 20:02 Uhr

Nach dem Spiel gegen Bielefeld klagte Dortmund Kapitän Sebastian Kehl schon über einen drückenden Schmerz in der Leistengegend. Man vermutete, dass die Leiste geprellt war und somit stand der Kopf der Borussia im Duell um den UEFA Cup gegen Borussia Mönchengladbach auch auf dem Spielfeld.

Nun stellte sich raus: Kehl spielte mit einem Leistenbruch! Die vermeintliche Prellung war ein glatter Bruch. Kehl wurde heute morgen operiert und die Operation ist gut verlaufen.

Meiner Meinung nach einige wahnsinnige Leistung. Das erinnert an den Dortmunder Otto Addo, der mit einem Muskelfaserriss sogar noch einen Treffer in der Bundesliga erzielte. Weiterhin werden Erinnerungen an Mladen Petric wach. Der Kroate kam nach seiner Hochzeitsnacht unter der Woche mit einem Leistenbruch zurück zum Mannschaftstraining und konnte somit einige Wochen nicht mitwirken.

Benutzeravatar

» HSV91 » Beiträge: 190 » Talkpoints: 3,86 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Tut ein Muskelfaserriss wirklich genauso weh, wie ein Leistenbruch? Das kann ich mir kaum vorstellen. Ich kenne mehrere Leute, die mit einem Leistenbruch ewig herum gelaufen sind, weil sie sich nicht getraut haben, sich unter das Messer zu begeben. Und das ging deshalb so lange gut, weil der Leistenbruch nicht weh tut und es eben nur nervt, wenn die Eingeweide raus quellen.

Ich will jetzt die Leistung nicht schmälern, im Profibereich überhaupt ein ganzes Spiel erfolgreich zu spielen. Aber ich kann mir wahrlich schlimmere Verletzungen vorstellen.

Benutzeravatar

» trüffelsucher » Beiträge: 12446 » Talkpoints: 3,92 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^