Telefonanschluss bei negativer Schufa

vom 29.03.2009, 20:54 Uhr

Person A hatte früher ein fröhliches und verantwortungsloses Junggesellenleben. Daraus resultierten einige Tausend Euro Schulden bei sämtlichen Telefonanbietern. Leider sind dies nicht die einzigen Schulden, die A heute noch abbezahlt. Bis vor einiger Zeit hat A noch in einer Großstadt gewohnt und über dem Anbieter Arcor DSL und Telefon gehabt. Dann ist A mit seiner Familie aufs Land gezogen, hat seine Umzugsmeldung bei Arcor angegeben. Daraufhin hat Arcor den noch bestehenden Vertrag gekündigt, da zu der Zeit in dem neuen Ort kein DSL verfügbar war.

Seit einiger Zeit ist in dem neuen Wohnort DSL light verfügbar, also hat A versucht, Telefon und Internet zu beantragen. Es gibt ja von Alice das Angebot, auch bei negativer Schufa-Auskunft Internet zu bekommen. Nun hat A von Alice eine Absage bekommen, da Alice eine Mindestbandbreite braucht, die aber noch nicht gewährleistet werden kann. Einen reinen Festnetz-Telefonanschluss bietet Alice nicht an, da sie ein DSL-Anbieter mit dem Zusatzangebot des Telefonanschlusses sind.

Auch der vorherige Anbieter Arcor hat abgelehnt. Die Telekom möchte von A eine Kaution von 500€ haben, die nach 9 Monaten mit den Rechnungen verrechnet werden würde. Hätte A 500€ zur Verfügung, hätte er damit weitere Schulden bei Telekom und Co. getilgt. Welche Möglichkeiten hätte A noch, um an einen Telefonanschluß zu gelangen. Auf Dauer ist ihm ein Prepaid-Handy einfach zu teuer.

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» merlinda » Beiträge: 530 » Talkpoints: 0,41 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Keine wirklichen anderen, außer der Hinterlegung einer Kaution wird A da kein großes Glück haben. Zudem ist es reine Kulanz, ob ein Anbieter sich auf eine Kautionszahlung einläßt oder nicht, ein Anrecht hat man darauf leider nicht.

Und wie Person A schon gemerkt hat, bieten manche Anbieter eine Kautionszahlung gar nicht an und geben direkt als Feedback eine Ablehnung raus, andere wie zum Beispiel die Telekom nimmt eigentlich jeden Kunden, möchte dann hier aber eine Kautionszahlung haben (üblicherweise ist normalerweise ein deutlich niedriger Betrag, so das man hier annehmen kann, das Person A damals Probleme mit einem Telefonanbieter hat, anders könnte man diese Kautionsforderung eher nicht verstehen - oder es war so extrem viel, das sich das alles über einen deutlich längeren Zeitraum gehäuft hat).

Verlangen kann Person A rein gar nichts, nur eben auf die Kulanz der Anbieter hoffen, auf sonst gar nichts (und die Antwort wurde schon gegeben). Ein reiner Telefonanschluss hingegen wird auch mit einer niedrigen Kautionszahlung möglich sein, das sind dann die sogenannten Sozialanschlüsse, hier könnte man auch mal nachfragen, wie hoch die Kaution da wäre. Das heißt aber auch für A, das man erstmal für eine längere Zeit auf das Internet verzichten muss, denn darauf besteht im Gegensatz zu einem Telefonanschluss kein Recht.

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» Entertainment » Beiträge: 3654 » Talkpoints: -10,46 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Entertainment hat geschrieben:Ein reiner Telefonanschluss hingegen wird auch mit einer niedrigen Kautionszahlung möglich sein, das sind dann die sogenannten Sozialanschlüsse, hier könnte man auch mal nachfragen, wie hoch die Kaution da wäre. Das heißt aber auch für A, das man erstmal für eine längere Zeit auf das Internet verzichten muss, denn darauf besteht im Gegensatz zu einem Telefonanschluss kein Recht.

Seit dem Umzug hat A weder Telefon- noch Internetanschluß. Wie genau bekommt man denn einen Sozialanschluß? Braucht A dafür Belege von der Arge, daß er und seine Famlilie beispielsweise ergänzendes Arbeitslosengeld 2 erhalten? Informationen in dieser Richtung wären sehr hilfreich, vor allem, wenn dann die Kaution auch niedriger ausfallen könnte.

A hat übrigens hauptsächlich seine Schulden bei Telefonanbietern gesammelt. Zum großen Teil noch aus der Zeit von vor 10 Jahen, als das Internet noch im Minutentakt oder Volumen berechnet wurde.

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» merlinda » Beiträge: 530 » Talkpoints: 0,41 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Kannte einen ähnlichen Fall. Diese Person hatte trotz Schufa-Eintrag bei Telefonanbietern auch mit erheblichen Problemen gerechnet und konnte dann den Anschluss des Vormieters übernehmen. Der Vormieter hat zuerst seinen Namen in den Telefonvertrag eintragen lassen, dann später auch das Konto geändert. So blieb der Vertrag an sich bestehen, aber die Person wechselte. Womöglich wurde deshalb nicht auf die Schufa geschaut.

Vielleicht gibt es in dem geschilderten Fall ja im Haus jemanden oder einen Nachbarn, der einen Anschluss teilen mag bzw. schrittweise abgeben? Da der Nachbar vielleicht vorhat den Anbieter zu wechseln o.ä.?

» MarciaBaila » Beiträge: 325 » Talkpoints: 0,58 » Auszeichnung für 100 Beiträge



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