Testosteronarmut - möglicher Grund für Depressionen im Alter

vom 18.05.2008, 10:55 Uhr

Laut einer Studie von der Universität in Perth, Australien, seien ältere Männer dessen Testosteronspiegel zu niedrig ist, häufiger von Depressiven Verstimmungen geplagt, als Gleichaltrige mit normalem oder auch erhöhten Testosteronspiegel.

Um zu diesem Ergebnis zu gelangen untersuchten die Forscher den Kontext zwischen Testosteron und psychischen Verstimmungen bei 3987 Männern zwischen im Alter von 71-89 Jahren. Von diesen Personen waren insgesamt 5% an Depressionen erkrankt. Dabei kam ans Licht, dass Männer deren Testosteronspiegel einen Viertel unter allen Messergebnissen liegt, ein dreimal so großes Risiko mit sich tragen an Depressionen zu erkranken. Alter, der BMI oder physische Erkrankungen spielten dabei keine Rolle.

Daraus schlussfolgern die Forscher, dass der Testosteronspiegel ein wichtiger Faktor bei Depressionen ist, denn Testosteron würde im Gehirn mehr Serotonin und Noradrenalin verfügbar machen. Daher käme auch die antidepressive Wirkung.

» MotoMaster » Beiträge: 128 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Das kann ich sogar nachvollziehen, dass die Männer mit zu wenig Testosteron im Alter depressiv werden. Was ich dabei nicht verstehe, dass man ihnen nicht einfach Testosteron verschreibt und sie die Pillen schlucken. Dann sollte sich der Testosteronspiegel auffüllen und den Männern ging es schlagartig besser. Ich sehe es zwar jetzt so einfach theoretisch. Aber ob es machbar ist, das ist die Frage. Machbar möglicherweise, aber ob es da größere Nebenwirkungen geben würde, wäre zu klären. Aber bestimmt vielen Männern wäre durch eine Gabe Testosteron geholfen.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


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