Möglichkeiten Post des Vormieters richtig los zu werden
Frau K. ist zum Jahresanfang in ein kleines Häuschen auf dem Dorf gezogen. Das Dorf ist wirklich klein, es gibt noch nicht mal ein Postamt. Aber die Post wird trotzdem sehr zuverlässig zugestellt. Leider zu zuverlässig, denn Frau K. bekommt immer noch Post für den Vormieter.
Frau K. hat bereits die Vermieterin angesprochen, die aber nicht weiß, wohin der Vormieter verzogen ist. Sie kann Frau K. also keine Nachsendeadresse nennen. Frau K. nimmt die Post für ihren Vormieter auch immer wieder mit und schmeißt sie in den nächsten Briefkasten. Trotzdem kommen immer weiter Schreiben für den Vormieter.
Leider arbeitet Frau K. außer Haus und erwischt den Briefträger nie, sonst hätte sie den schon darauf hingewiesen. Das nächste Postamt, welches weiter entfernt ist, hat sie ebenfalls schon aufgesucht. Dort konnte man ihr auch nur sagen, sie soll die Briefe mit dem Hinweis Adressat verzogen, wieder in einen Briefkasten stecken.
Für Frau K. ist das ziemlich aufwendig, da ständig Post für den Vormieter kommen. Zum Teil auch Pakete und Päckchen, für die sie dann ein Benachrichtigungskärtchen im Briefkasten hat und die Sendung dann beim Postamt holen muss. Beziehungsweise eben zum Postamt fahren muss, weil eben nie sicher ist, ob die Sendung nicht für sie ist.
Welche Möglichkeiten hätte Frau K. noch die Post für den Vormieter los zu werden? Der nächste Briefkasten ist weiter entfernt und sie nimmt die Sendungen meistens mit, wenn sie zur Arbeit fährt, was aber eben auch ein Umweg ist. Wenn auch nur ein kleiner Umweg, aber auf Dauer läppert sich das eben zusammen.
Das ist doch im heutige Zeitalter des Internets und der Kommunikation kaum noch ein Problem. Erstens kann sie die Post anrufen. Die Telefonnummer ist auf der Seite der "Deutschen Post" zu finden und auch die DHL Telefonnummer findet man auf der entsprechenden Seite. Weiterhin kann sie einen Zettel an den Briefkasten machen, wer in dem Haus wohnt und dass eben der Vormieter nicht mehr dort wohnt. Das kann doch nicht so schwer sein.
In Deutschland gilt die Meldepflicht. Vielleicht ist der Vormieter ja irgendwo gemeldet und man kann es auch dadurch heraus finden. Ich sehe da überhaupt kein Problem. Denn gerade heutzutage ist das einfacher als vor 20 Jahren, wo man wirklich noch nicht die Möglichkeit hatte im Internet alles zu finden.
Ich würde auch zur Poststelle fahren und dies persönlich klären. Ich würde darum bitten, dass sie ein Fax fertig machen, dass wenn Post an diesen bestimmten Empfänger kommt, der Einwurf verweigert werden soll. Auch an der Hotline wird man ihr helfen können. Ich glaube nicht, dass sie deswegen immer wieder die Briefe in den nächsten Briefkasten werfen müsste. Ich bin sogar der Meinung, dass sie sie aufbewahren dürfte, damit der Vormieter sie abholen könnte.
Ich denke auch nicht, dass es ein solches Problem darstellt. Sonst würde ich zur Meldestelle. Eine Abmeldung muss ja passiert sein. Auch wenn sie keine Auskunft geben dürfen, würde ich dort mein Problem melden. Vielleicht gibt es ja doch einen kulanten Mitarbeiter.
Ich hatte dieses Problem ebenfalls und man kann es ganz einfach ohne viele Probleme klären: Mache ein kurzes Schreiben fertig, dass Du NUR Deine eigene Post haben möchtest und niemand anderes bei Dir in der Wohnung wohnt. Und dieses klebe einfach an den Briefkasten. Falls doch wieder Post kommen, einfach groß drauf schreiben "Empfänger unbekannt" und wieder in den Postkasten zurück. Wenn der Vormieter sich nicht um seine Post kümmert, warum solltest Du es? Und eine Auskunft vom Einwohnermeldeamt bekommt man nicht so ohne weiteres und außerdem kostet es eine Gebühr. Aber warum so viel Arbeit damit machen? Ich würde es so einfach und kostengünstig halten, wie es geht.
So erging es mir anfangs auch, als wir in unser Haus gezogen sind. Ich habe damals die Post angerufen und das Problem geschildert. Dort bekam ich auch den Hinweis, dass ich die Briefe einfach mit dem Hinweis "unbekannt verzogen" in den nächsten Postbriefkasten einwerfen soll. So handhabe ich das seitdem auch, allerdings auch nur dann, wenn ich mal am Briefkasten vorbei gehe. Einen extra Umweg mache ich dafür nicht, ich finde, dass das auch niemand verlangen kann.
Bei Paketen und Päckchen würde ich mir erst recht keine Gedanken machen. Wer Pakete und Päckchen bekommt, hat ja meist etwas bestellt. Und wer dann seine Anschrift nicht richtig angibt, hat einfach Pech gehabt.
Wieso fährt sie zur Poststelle und holt da auch noch Paketsendungen ab? Diese gehen doch nach einer bestimmten Frist automatisch zurück an den Absender, wenn keiner sie holt. Das wäre schon mal ein gelöster Teil des Problems. Außerdem würde ich mal einen Zettel an den Briefkasten hängen und dem Postboten eben mitteilen XY wohnt hier nicht mehr.
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