Wie oft entrümpelt ihr euer Haus gründlich?

vom 08.08.2014, 16:51 Uhr

Weil ich nächste Woche eine Tischtennisplatte bekomme, die auf den Dachboden soll, musste der Boden zunächst gründlich entrümpelt werden. In den letzten Jahren haben sich dort Kartons angesammelt von sämtlichen Geräten, die in den letzten Jahren gekauft wurden. Ich habe echt gestaunt, was sich alles so angesammelt hat. Das letzte Mal wurde der Dachboden vielleicht vor 15 Jahren aufgeräumt, weil der Boden schon lange nicht mehr genutzt wird. Wie oft entrümpelt ihr euer Haus? Sammelt sich da auch so viel Unrat an?

» Sternchen* » Beiträge: 2804 » Talkpoints: 2,78 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Was ist denn in den Kartons drin? Wenn du es in den letzten 15 Jahren nicht gebraucht hast, dann würde ich alles verkaufen. Z.B über Online Auktionen, Zeitungsannoncen oder Flohmärkte. Alles was du nicht verkaufen kannst würde ich dann Spenden oder wegwerfen. Bei mir sammelt sich nichts an, da ich alles sofort entsorge wenn ich keinen Verwendungszweck mehr für etwas habe.

» Architekt » Beiträge: 40 » Talkpoints: 11,85 »


In einer Zweizimmerwohnung mit kleinem Kellerabteil wie bei mir kann sich glücklicherweise nicht allzu viel Gerümpel ansammeln. Im Haus meiner Eltern sieht es da schon ganz anders aus. Es ist zwar keine "Messie-Wohnung", aber man merkt schon, dass es nicht unbedingt eine gute Idee ist, alles an Weihnachts- und Osterdeko der letzten 20 Jahre aufzuheben, nur weil noch ein bisschen Platz ist.

Aus dieser Erfahrung heraus achte ich absichtlich darauf, nicht zu viel Ramsch und Trödel ins Haus zu schleppen. Zwar sind Flohmärkte eins meiner Hobbys, aber mehr als ein oder zwei Kleinigkeiten kaufe ich auch dort nie. Und dafür schmeiße ich immer wieder ein Dekoteil weg oder spende einen Stapel Bücher. Deswegen sind regelmäßige Entrümpelungsaktionen in meinem Haushalt eigentlich gar nicht nötig. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte, bis doch ein Rückstau an ungebrauchten Gegenständen entsteht.

» Gerbera » Beiträge: 11335 » Talkpoints: 53,75 » Auszeichnung für 11000 Beiträge



Ich habe mich gestern hingesetzt und meinen Schminkschrank entrümpelt. Die komplette Wohnung habe ich in den letzten Wochen so nach und nach entrümpelt und ich habe mir gedacht, dass das endlich mal Zeit wurde. Man muss nicht alles aufheben und es ist noch Einiges aus meiner Wohnungsauflösung damals übrig geblieben, was wir aufgehoben haben, man könnte es ja auch noch gebrauchen.

Ich halte mich mittlerweile aber auch mit Shopping zurück, so dass ich auch nicht mehr so viel Kram anschleppe und bunkere. Das Zuviel an Kram stelle ich im Internet zum Verkauf rein und das bringt mir teilweise auch noch ein wenig vom Einkaufspreis ein. Was länger als ein Jahr rumliegt, wird bei mir rausgeschmissen, außer es hat einen riesigen persönlichen Wert, wie meine Comics.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12599 » Talkpoints: 0,42 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



Diese Ansammlungen von Kartons kenne ich auch. Macht ja auch Sinn, aber nur solange die entsprechenden Geräte noch Garantie haben. Mein Dachboden ist allerdings ausgebaut und bewohnt, so, dass ich nur im Keller Platz für solche Sachen habe. Und da ich dort noch andere Sachen unterbringe habe ich praktisch nur einen Raum, der als reiner Abstellraum dient.

Ich habe also von vorne herein nicht so viel Platz für "das kann ich sicher noch mal brauchen" und da ich keine Lust auf solche groß angelegten Aktionen wie Frühlingsputz habe finde ich die Ansätze der Minimalisten wesentlich praktischer für mich. Wenn man generell zu viel Zeug hat sucht man jeden Tag nach einem Stück, von dem man sich trennt, und wenn alles übersichtlich ist versucht man sich immer dann von etwas Altem zu trennen, wenn man etwas neues gekauft oder geschenkt bekommen hat.

Bei Kartons und Verpackungsmaterial hilft es übrigens, wenn man alles am gleichen Ort aufbewahrt und jedes Mal, wenn man etwas dazu stellen will sieht, wie viel Zeug man schon hat. Dann überlegt man sich automatisch, ob man wirklich noch mehr Kartons und Luftpolsterumschläge braucht oder nicht.

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» Cloudy24 » Beiträge: 27476 » Talkpoints: 0,60 » Auszeichnung für 27000 Beiträge


Ich habe nur eine Wohnung, in die auch nicht besonders viel hinein passt, also habe ich nicht wirklich dieselben Probleme wie du. Dennoch sortiere ich 2 Mal im Jahr die Sachen aus, die ich nicht mehr brauche und räume alles mal komplett neu auf, also stelle auch mal um. Damit laufen wir ganz gut und haben auch kaum unnütze Sachen in der Wohnung und wenn dann nur ein halbes Jahr. Einen Dachboden würde ich nicht verkommen lassen, weil ich die einfach viel zu spannend finde.

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» Ramones » Beiträge: 47746 » Talkpoints: 6,02 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Richtig wird bei uns eigentlich nur entrümpelt, wenn umgezogen wird. Sicherlich schmeißt man manches Stück weg, weil es einfach nur noch im Wege steht, nicht mehr funktionstüchtig ist oder es wird verschenkt/ verkauft, wenn man selbst nichts mehr damit anfangen kann. Dabei beschränkt sich das Entrümpeln dann mal auf einen Schrank oder einen Raum, aber ein kontinuierliches Entrümpeln findet bei uns nicht statt.

Wir haben auch einige Kartons gesammelt und ich bin auch ganz froh, dass wir diese noch haben. Immerhin werden wir diese in den nächsten Wochen und Monate benötigen. Dennoch werden wir vieles wirklich einfach so entsorgen und nicht mehr mit in die neue Wohnung nehmen. Dabei hoffe ich auch darauf, dass Dinge einfach einen neuen Besitzer finden, da es zum Wegwerfen zu schade ist, aber wir in der neuen Wohnung einfach keinen Platz mehr dafür haben werden.

Neben Möbel und unserer Küche werden wir uns auch von Bettwäsche, Kleidung, Geschirr, teilweise Kochgeschirr, Besteck und so weiter trennen. Mir tut es zwar weh, wenn ich so etwas in den Müll gebe, aber wenn es sonst keiner haben will und es eben für uns nicht mehr brauchbar/ praktikabel ist, was sollen wir noch damit anstellen? Auf der einen Seite graut es mir davor, weil da sicher nicht wenig zusammenkommt, aber auf der anderen Seite ist da auch eine gewisse Vorfreude vorhanden.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Genau deswegen bewahre ich nichts auf was ich nicht wirklich brauche. Ich horte auch nicht zig Kartons und Schachteln, die man mal nutzen könnte. Geht etwas kaputt, kommt es direkt weg. Wird etwas wegen Umgestaltung aus den Wohnräumen entfernt, kann es auch direkt weg und muss nicht aufbewahrt werden. Kleidung die nicht mehr passt oder die ich nicht trage, gebe ich auch weg und sorge damit für Platz und Übersicht in meinem Schrank. Aber auch an Kleinkram kann sich schnell eine Menge ansammeln. So gibt es Leute, die ihre leeren Parfumflakons aufbewahren. Nur weil es schön aussieht? Für mich wären das unnötige Staubfänger.

Im vergangenen Jahre habe ich bei einer Hausräumung mitgeholfen und bin aus dem Staunen nicht herausgekommen. Da gab es Sachen in mehrfacher Ausführung, doppelt und dreifach gekauft und vieles daher noch nicht mal ausgepackt. Das sind bestimmt solche Schnäppchen gewesen, die man einfach nicht liegen lassen kann und sich als Reserve direkt noch eines mitnimmt. Ich verstehe auch nicht warum einige 4 Ständer für Weihnachtsbäume brauchen. In der Regel hat man nur einen Baum und die Dinger bekommt man neu doch hinterher geworfen.

Ihr habt da Sachen stehen, die 15 Jahre nicht genutzt werden. Dann werden sie sicherlich auch in den nächsten Jahren nicht gebraucht werden. Wozu also noch aufheben? Ich kennen einige Menschen, die meinen, dass sie dies und jenes sicherlich noch mal gebrauchen könnten und Berge an Sachen horten. Und genau das möchte ich vermeiden. Wenn ich in 10 Jahren etwas bestimmtes brauche, hole ich es mir neu. Und das hat in meinen Augen auch nichts mit Wegwerfgesellschaft zu tun.

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» Sonty » Beiträge: 1997 » Talkpoints: 20,24 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


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