Wann wird ein Retainer von der Krankenkasse übernommen?

vom 05.09.2013, 07:37 Uhr

Person A ist mit ihrer kieferorthopädischen Behandlung beinahe am Ende angelangt. Damit sich die behandlungsbedingten Erfolge nicht wieder verringern, also die Zähne sich in die alte Lage zurückverschieben, wurde ihr die Anbringung eines festen Retainers empfohlen. Das ist ein Drahtstück, das hinten an die Zähne geklebt wird und eine weitere Bewegung der Zähne dadurch verhindern soll, wenn alles gut geht.

Nun wurde A mitgeteilt, dass die Krankenkasse diese Behandlung im Regelfall nicht übernimmt, auch wenn die sonstige kieferorthopädische Behandlung bezuschusst wird. Nun würde mich interessieren, in welchen Fällen die Krankenkasse diese Retainer übernimmt bzw. davon absieht? Scheinbar gibt es ja doch einige Ausnahmeregelungen. Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht? Wie hat sich eure Krankenkasse verhalten?

» Anemone » Beiträge: 1740 » Talkpoints: 764,26 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Persönlich habe ich noch keine Erfahrungen mit solch einem Retainer sammeln können, aber ich weiß dass die gesetzlichen Krankenkassen diese Kosten wohl nicht übernehmen. Dies wäre nur über eine private Zusatzversicherung möglich, aber ob diese im Nachhinein noch greift und sich lohnt, das müsste man mal recherchieren. Ansonsten bliebe nur die Kosten wirklich selbst zu tragen und da ist man in etwa beim Unterkiefer mit 300€ und beim Oberkiefer mit 400€ dabei.

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» Pfennigfuchser » Beiträge: 3769 » Talkpoints: 34,48 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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