Wenn Arbeit nicht gut läuft auf anderen Tag verschieben?

vom 30.05.2013, 21:51 Uhr

Mir ist gerade eben aufgefallen, dass es an dem Abend richtig gut mit Talkteria läuft. Das ist mir daran aufgefallen, dass ich innerhalb von eineinhalb Stunden fünfzehn Punkte geschrieben habe, was bedeutet, dass ich für einen Punkt nur circa zehn Minuten gebraucht habe. Ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht, aber für mich ist das eine ziemlich gute Leistung. Aber natürlich läuft es nicht immer so. Manchmal quäle ich mich mit den Beiträgen wirklich und wenn ich dann nach einer Stunde bemerke, dass ich gerade mal zwei oder drei Punkte geschrieben habe, dann breche ich meistens ab, weil ich weiß, dass ich an einem anderen Tag in derselben Zeit doppelt so viel Punkte schreiben könnte und es mehr Sinn macht, das Schreiben dann auf eine anderen Tag zu verlegen.

Leider kann ich nicht bei allen Dingen so denken. Denn wenn ich beispielsweise etwas für die Schule machen muss, dann muss zu einem bestimmten Termin fertig sein, was bei Talkteria ja ganz und gar nicht so ist. Daher quäle ich mich bei allem, was mit der Schule zu tun hat, dann meistens doch mit meiner Aufgabe, auch wenn ich mich in dem Moment nicht richtig konzentrieren kann und mir bewusst ist, dass ich es am nächsten Tag schneller und womöglich auch besser machen könnte. Aber ich mag es einfach nicht, wenn ich etwas aufschiebe, das wichtig ist und daher würde mir in so einer Situation nie in den Sinn kommen, das ganze auf den nächsten Tag zu verschieben.

Mich würde nun interessieren, wie das bei euch ist. Wenn ihr bemerkt, dass ihr nicht fit seid oder dass es einfach nicht gut läuft, brecht ihr dann die jeweilige Arbeit ab und verschiebt es auf einen Tag, an dem es besser läuft oder quält ihr euch lieber durch und seid dann hinterher froh, dass ihr es geschafft habt?

» *sophie » Beiträge: 3506 » Talkpoints: 1,38 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Ich mache es meistens so, dass ich dann eine kurze Pause einlege, etwas anderes mache und es dann weiter geht. Ganz aufgeben oder verschieben möchte ich meine Aufgaben nicht. Ich denke eben auch, dass man die Ziele erreichen sollte, die man sich stellt. Wenn ich mir hier ein bestimmtes Ziel setzen mache ich zwar auch mal eine Pause, wenn es nicht läuft, versuche mein Ziel aber auch immer zu schaffen und wenn ich es dann nicht schaffe bin ich auch etwas betrübt. Bei manchen Sachen muss man sich auch quälen, weil man es eben schaffen muss.

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» Ramones » Beiträge: 47746 » Talkpoints: 6,02 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Früher war es so, dass ich unbedingt immer alles durchziehen wollte, was ich mir vorgenommen habe. Das wollte ich um jeden Preis schaffen. Von daher habe ich unzählige Nächte mit Lernen verbracht. Auch sonst habe ich mir selbst immer großen Druck gemacht und auch dann gelernt oder irgendwelche Arbeiten erledigt, auch wenn ich müde war und keine Lust darauf hatte. Auch wenn ich mich nicht konzentrieren konnte, habe ich mich dazu gezwungen und mich mit Kaffee wach gehalten. Zwar war ich dann am Ende glücklich und stolz auf mich, doch hatte ich auch immer Kopfschmerzen und war gereizt.

Mittlerweile mache ich mir nur noch selten Stress. Wenn ich keine Lust auf etwas habe, dann hat es keinen Sinn, es trotzdem zu machen. Denn wenn ich mich einfach nicht auf etwas konzentrieren kann, dann bringt es einfach nichts, trotzdem weiter zu machen. Wenn ich mich nicht konzentrieren kann, dann bringt es doch nichts, zu lernen oder mich mit irgendetwas zu quälen und dadurch nur schlechte Laune zu bekommen.

Wenn ich jetzt merke, dass ich keinen guten Tag habe, gehe ich ganz einfach ins Bett und entspanne mich mit einem guten Buch oder einem Film. Außerdem gehe ich auch noch sehr früh schlafen, stehe am nächsten Tag dafür aber früher auf. Durch die Entspannung, die ich mir dann gegönnt habe, schaffe ich am nächsten Tag gleich doppelt so viel. So kann ich mich dann am nächsten Tag auch immer wunderbar konzentrieren und ich habe auch bessere Laune. Von daher mache ich es eben immer so und höre auf meinen Körper. Denn wenn ich mich nicht konzentrieren kann, dann zeigt mir mein Körper schließlich, dass er Entspannung braucht.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge



Natürlich kommt es auch bei mir darauf an, um welche Arbeit es geht und ich kann nicht jede Arbeit verschieben. Bei meinem Job habe ich auch schon mal Tage, an denen es nicht so gut läuft. Aber natürlich kann ich dann keine Kunden vorne stehen lassen und auch bei anderen Aufgaben bemühe ich mich dann, diese an dem Tag durchzuziehen. Es kann dann natürlich schon sein, dass ich für eine Aufgabe länger brauche, als das vielleicht am nächsten Tag der Fall wäre, aber trotzdem hebe ich mir ungern Aufgaben auf.

Es wird ja am nächsten Tag in der Regel nicht besser, weil ja weitere Aufgaben dazu kommen. Darum quäle ich mich lieber durch die Aufgabe und verspüre dann schon eine gewisse Erleichterung, wenn ich es geschafft habe. Bei anderen Sachen, die ich nicht machen muss, sondern die ich aus Spaß mache, wie z.B. hier zu schreiben, mache ich mir aber auch keinen Stress und schreibe z.B. an einem Tag nichts mehr, wenn es nicht so gut läuft.

» Barbara Ann » Beiträge: 28945 » Talkpoints: 58,57 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



Auch bei mir kommt es darauf an, worum es sich hierbei handelt: sind es Aufgaben im Berufsleben, dann muss ich zunächst abwägen, ob ich diese überhaupt auf den nächsten Tag verschieben darf, da vieles zeitnah und sofort erledigt werden muss. So kann man also sich oft nur durchquälen, indem man die Zähne zusammen beißt, was in der Regel mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nimmt. Bei privaten Angelegenheiten kann man sich öfter die Freiheit nehmen, etwas auf später zu vertagen, wenn man gerade nicht weiß, wo einem der Kopf steht.

Hier im Forum mache mir erst gar keinen Stress und setze mir keine Ziele, wie viel Punkte ich erreichen möchte oder muss. Ich suche mir immer, wenn ich mal Zeit habe, die Themen aus, welche mich interessieren oder ich auf Anhieb weiß, dass ich da etwas beitragen kann. Manchmal gibt es dann mehr Threads und manchmal eben weniger, auch mit meiner verfügbaren Zeit ist es immer unterschiedlich.

Vor allem kann man ja nicht vorher schon beeinflussen, wie lang oder kurz die eigenen Beiträge werden, da es ja vom jeweiligem Thema abhängig ist. Schließlich soll man ja auch nicht sinnlose Zeilen verfassen, nur damit der Zählerstand in die Höhe prescht. Wenn man bei einem Thread richtig in den Schreibfluss kommt, weil er einen total anspricht, dann kann es schon passieren, dass man ziemlich schnell einen längeren Beitrag verfasst hat ohne dieses erzwungen zu haben. Wenn man aber nicht so viel zu sagen hat und auch ein wenig abseits des Themas ist, dann kann man eben keinen seitenlangen Roman verfassen. Und bei den kürzeren Beiträgen muss man viel mehr an der Masse erzeugen, um dieselbe Punktzahl zu erlangen, als bei einem extrem langen Text. Außerdem müsste man sich zunächst einmal immer wieder neu in die Materie einlesen und einfinden, bevor man einfach so drauf los tippt.

Wenn man für einen Punkt einen langen Beitrag verfassen muss, so kann es durchaus sein, dass man für dasselbe Ergebnis um die 5 Beiträge machen muss. Das würde bedeuten dass man zwischen 15 und 75 Beiträge schreiben kann, um dieselbe Anzahl von 15 Punkten zu erreichen. Und natürlich ist es von der Zeit her schneller getan, nur 15 Beiträge zu leisten, anstelle von 75. Daher ist das Ergebnis und Zeit-Leistungs-Verhältnis sehr ausschlaggebend.

Ich würde nicht unbedingt warten, wenn ich nicht in Schreibfluss komme, sondern mich danach umschauen, ob in den älteren Beiträgen vielleicht noch interessante und für mich relevante Themen aufzufinden sind, denn nicht immer werde ich bei den aktuellen Threads fündig. Schließlich kommen aber auch immer wieder neue Themen hinzu und vielleicht ist in einer halben Stunde wieder etwas Neues für mich dabei.

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» LongHairGirl » Beiträge: 845 » Talkpoints: 47,97 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich habe da schon so einige Dinge, die ich lieber an einem Vormittag erledige, wo ich noch ausgeruhter und konzentrierter bin. Allerdings sind dann auch unsere Halbtagskräfte im Büro und es ist ungemein mehr Trubel, so dass ich Dinge über die ich in Ruhe nachdenken möchte, lieber auf den Nachmittag verschiebe. Manchmal mache ich dann auch Routinearbeiten, weil mir noch der Kopf vom Morgen schwirrt. Mitunter stelle ich aber auch bei der Arbeit fest, dass mir die Dinge nicht so von der Hand gehen. Dann schaue ich, ob ich zeitlich umdisponieren kann. Gerade wenn ich beispielsweise Zahlen erfasse, geht es letztlich schneller, wenn es gut läuft, als wenn ich mich plage und zwischendurch ständig Differenzen suchen muss.

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» Bellikowski » Beiträge: 7700 » Talkpoints: 16,89 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Wenn es irgendwie geht, dann verschiebe ich Arbeiten, die gerade nicht gut laufen, auf den nächsten Tag. Manchmal reicht es aber auch schon, einfach mal eine Stunde etwas anderes zu machen und dann die Aufgabe erneut in Angriff zu nehmen.

Leider ist es so, dass man nicht alles auf den nächsten Tag oder auch nur einen späteren Zeitpunkt verschieben kann. Da beiße ich dann die Zähne zusammen und quäle mich durch. Allerdings ist es dann leider oft so, dass das Ergebnis schlechter ist, als es sein könnte, wenn der Zeitpunkt ein anderer gewesen wäre.

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» eselchen » Beiträge: 973 » Talkpoints: 2,73 » Auszeichnung für 500 Beiträge



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