Flitterwochen, die Anfangsphase bei der Parkinsonkrankheit

vom 18.02.2013, 18:05 Uhr

Es gibt eine neue Studie, die Parkinson-Patienten schon im Anfangsstadium der Krankheit besser helfen könnte, als die hergebrachte Arzneimitteltherapie. Diese Anfangsphase nennen die Forscher „Flitterwochen“. Schön ausgedrückt, aber gemeint ist wohl das Zittern im Anfang. In den ersten Jahren helfen die Medikamente noch, das Zittern und die Muskelsteifheit zu unterdrücken.

Nach etwa zehn Jahren gab es die Möglichkeit eines Hirnschrittmachers. Nun aber kann eine Tiefe Hirnstimulation bereits nach vier Jahren den Parkinson-Patienten Erleichterung bringen. Diese Operation ist aber nicht ungefährlich und birgt ernste Probleme. Den Patienten ging es nach der Operation wesentlich besser und sie konnten auf einen Teil der Medikamente verzichten. Bericht siehe hier. Wenn ihr Angehörige habt, die an Parkinson erkrankt sind oder ihr seid selbst betroffen, hat euer Neurologe schon einmal eine Operation erwähnt?

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Ich habe zum Glück nur beruflich mit dieser Erkrankung zu tun, aber da geht es dann immer nur um die Medikamente bei Parkinson. Von der genannten Therapie habe ich nur mal am Rande etwas in der Fachpresse gelesen, aber ich habe noch niemanden getroffen, der mir davon erzählt hat. Sicher ist es toll, wenn es den Patienten danach so viel besser geht. Aber man muss eben immer auch das nicht gerade geringe Risiko der Operation bei der Entscheidung berücksichtigen.

» Barbara Ann » Beiträge: 28945 » Talkpoints: 58,57 » Auszeichnung für 28000 Beiträge


Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^