Wann vor dem Sport das letzte Mal trinken?

vom 24.01.2013, 09:06 Uhr

Beim Sport, wie beispielsweise beim Joggen, im Fitnessstudio, aber auch beim Schwimmen, schwitzt man stark und braucht viel Flüssigkeit. Kann man die Flüssigkeit vorher sozusagen auf Vorrat trinken? Bis zu welchem Grad geht das? Es ist nachvollziehbar, dass man direkt vor dem Start nichts mehr trinken sollte, weil man sonst vielleicht Seitenstiche bekommt und es sonst irgendwie nachteilig ist, wenn der Magen zu voll ist.

Wann sollte man vor dem Sport das letzte Mal trinken? Kann man zehn Minuten vorher noch den Körper mit Flüssigkeit volltanken? Oder sollte man vielleicht eine Stunde vorher nichts mehr trinken? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Also ich komme beim Sport am besten damit klar, etwa 15 Minuten vorher noch ein Glas Wasser zu trinken bevor ich anfange. Dann aber nach einer halben oder dreiviertel Stunde, je nach Anstrengung, noch einmal in etwa ein Glas, je nach Befinden. Auf Vorrat trinken kann ich nicht, weil ich dann einfach zu häufig auf Toilette muss und mir das die Konzentration nimmt.

» Suzuki1990 » Beiträge: 150 » Talkpoints: 10,02 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich trinke dann wenn ich auch durstig bin. Auf Vorrat trinken ist in meinen Augen ganz schlecht, beziehungsweise sehr unvorteilhaft. Vermutlich muss man dann auf die Toilette und wenn der Magen so voll ist, dann nervt das erheblich beim Sport treiben. Von großen Massen rate ich stark ab. Dann lieber öfter etwas trinken und dafür in geeigneten Portionen. Ich persönlich trinke auch während des Sportes mal einen Schluck Wasser, bisher hat mir das keine Seitenstiche verursacht. Ich denke auch kurz vor dem Start darf man ruhig etwas trinken. Solange es sich in Grenzen hält schadet es auf jeden Fall nicht. Es ist immer besser als durstig los zu laufen.

Während wir Sport treiben verlieren wir sehr viel Körperflüssigkeit. Diese fehlende Flüssigkeit muss irgendwie wieder aufgenommen werden. Wenn man eine Stunde vor Beginn des Sportes nichts trinkt, ist das sicher nicht gut für den Kreislauf und den Körper. Ich finde also man sollte ruhig trinken wenn man Durst hat, auch wenn es während des Sportes ist und man sollte es vermeiden auf Vorrat zu trinken.

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» marc25341 » Beiträge: 297 » Talkpoints: 0,77 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich stimme marc25341 vor, auf Vorrat trinken ist bestimmt nicht der richtige weg. Es ist wichtig, dass du genug Flüssigkeit im Körper hast, ich denke in anderen Fällen kann man das sonst nicht als Gesund betrachten. Aber ich denke auch, dass es nicht nur während und kurz vor dem Sport wichtig ist, etwas zu trinken. Sondern es ist wichtig, dass du über den Tag verteilst genug trinkst und das am besten regelmäßig.

Ich persönlich trinke beim Training jedoch meist nicht sehr viel, vielleicht insgesamt höchstens ein Glas. Nicht weil ich denke, dass eine größere Menge mir irgendwie Schaden könnte, sondern einfach weil ich nicht durstig bin. Dafür trinke ich meistens kurz danach recht viel, so als würde mir da erst auffallen, dass mir die Flüssigkeit fehlt. Und auch damit hatte ich bisher noch keine Probleme.

Ich denke also nicht, dass es da ein Rezept gibt, wie viel und wann du beim Training am besten trinken solltest. Dein Körper wird dir schon sagen, wann er mehr Flüssigkeit benötigt oder ob es zu viel war.

» Zockel » Beiträge: 98 » Talkpoints: 7,42 »



Ich laufe nun seit 2 Jahren regelmäßig und habe mir schon einige Gedanken über das Trinken gemacht. Beim Training, welches meist lockerer ist als der Wettkampf, trinke ich ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde davor nicht mehr sonderlich viel. Ich bin sehr anfällig auf Seitenstechen, wenn ich zu viel trinke.

Bei den Wettkämpfen schaue ich darauf, mindestens eine Stunde davor nichts Großes mehr zu trinken sondern bis ca. 20 - 30 Minuten davor nur mehr kleine Schlucke zu machen, welche mein Seitenstechen nicht gleich so leicht hervorrufen. Für mich ist es so am Besten, ich glaube aber nicht, dass man das eins zu eins auf jeden anderen Läufer projizieren kann.

Allgemein, und das ist glaube ich bei allen Sportlern so, trinke ich an Tagen mit einem Wettkampf, wenn dieser am Abend ist, besonders viel. Es geht mir einfach viel besser und ich kann schneller laufen, wenn ich am ganzen Tag verteilt 2 - 3 Liter getrunken habe. Das ist auch der Grund, weshalb ich bei 10 Kilometer Läufen am Vormittag mit der selben Anstrengung meist 3 oder mehr Minuten langsamer bin, als am Nachmittag oder am Abend. In der Früh kann ich keine 3 Liter trinken, weshalb ich aber auch nicht so eine gute Leistung erbringen kann.

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» Krisibub » Beiträge: 518 » Talkpoints: 2,81 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Flüssigkeit vor dem Sport auf Vorrat zu trinken bringt logischerweise gar nichts. Man muss sich keine sonderlichen Gedanken darüber machen um festzustellen, dass das Wasser, welches im Körper ist, auch wieder hinaus möchte, sobald eine gewisse Grenze erreicht ist. Das kann vor, während oder nach dem Sport sein wird aber in jedem Fall passieren.

Gerade wenn man zu viel Flüssigkeit direkt vor dem Start des Sportprogrammes zu sich nimmt, ist der Körper (vor allem natürlich der Bauch) auch während des Sporttreibens damit beschäftigt, diese Flüssigkeit zu verwerten und wieder abzubauen. Dieses führt dann häufig zum Weg auf die Toilette, aber in den meisten Fällen zu Seitenstechen oder einer schlechteren Leistung.

Ich bin zwar kein Wettkampfsportler, betreibe meine Sportarten aber sehr gewissenhaft und habe mich auch gründlich darüber informiert, welche Ernährung und dazu gehört eben auch das Trinken förderlich ist und auf welche lieber verzichtet werden sollte. So sollte man vor dem Start des Sportprogrammes ganz normal trinken, wie man es sonst auch tut. Ich spreche damit bewusst den Hobbysport an, bei Wettkampfsportlern mag das anders aussehen, das kann ich leider nicht beurteilen.

Je nach Dauer und Intensität der Sportart geht man davon aus, dass nach einer Stunde durchschnittlich 125 ml Wasser zu sich genommen werden sollten und das jede halbe Stunde. Wenn der Körper merklich nach mehr schreit, sollte die Menge entsprechend gesteigert werden. Gleichermaßen verhält es sich, wenn man merkt, dass man weniger braucht, dann ist auch auch kein Problem, geringfügig geringere Mengen zu trinken.

Bei der Zunahme der Flüssigkeit sollte jedoch darauf geachtet werden, nur in mehreren kleinen Schlücken zu trinken und kleinere Pausen dazwischen zu lassen. So hat man zum Beispiel beim Joggen nicht das Problem, dass der Magen wieder überbeansprucht wird, sondern er genügend Zeit hat, die erneute Flüssigkeitszufuhr auch richtig zu verarbeiten. Das Risiko, Seitenstechen zu bekommen, wird mit dieser Methode auch auf ein Minimum reduziert, ist also definitiv sehr empfehlenswert und sollte beachtet werden.

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» TamiBami » Beiträge: 2166 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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