Umziehen ohne Umzugskartons?

vom 10.06.2012, 11:13 Uhr

Frau A zieht bald um und arbeitet in einem Büro. Mehrmals die Woche kommen einige Lieferungen und die Kartons werden gesammelt. Wenn genügend Papier vorhanden ist, bringen sie es gemeinschaftlich weg. Da Frau A aber bald umzieht, nimmt sie Kartons mit nach Hause. Die Kartons sind stabil und außerdem fast genauso groß wie Umzugskartons, außerdem kosten sie ja nichts. Kann man so auch umziehen oder muss Frau A sich extra noch Umzugskartons kaufen? Ist ein Umzug auch ohne solche speziellen Kartons möglich?

» Jenna87w » Beiträge: 2149 » Talkpoints: 0,47 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Wir sind immer ohne spezielle Umzugkartons umgezogen, da man auch wunderbar viele andere Dinge zum Transport verwenden kann. So haben wir zum Beispiel gern diese Bananenkisten aus dem Supermarkt verwendet, weil diese stabil sind und sich auch gleichmäßig bepacken lassen, ohne, dass man nun Angst haben muss, es fällt alles auseinander. Auch Wäschekörbe oder Kartons von größeren Elektrogeräten waren darunter, aber wir haben nie und nimmer besondere Umzugkartons benötigt, was ich auch sehr lobenswert finde.

Sicherlich kommt es auch darauf an, wie viele Sachen man mitnehmen muss oder möchte, sofern man einen Teil nicht in der alten Wohnung (zum Beispiel im Elternhaus) lagern kann/ möchte oder man sich auch nicht von anderen Dingen nicht trennen kann/ möchte. Aber wie gesagt wir sind wunderbar ohne diese speziellen Kartons ausgekommen und ich würde es ganz gern beim nächsten Mal ganz genauso handhaben und es dann wieder mit Wäschekörben, Bananenkartons und so weiter machen.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge


Die Frage ist doch, wie stabil diese Kartons sind. Gerade bei viel belesenen Leuten gibt es ja einiges an Büchern zu schleppen. Das Gewicht müssen die Kartons schon aushalten können. Ansonsten gibt es wohl keinerlei Vorschriften, wie man einen Umzug richtig gestaltet, auch nicht, was die Verpackung angeht.

» Seiellerie » Beiträge: 6 » Talkpoints: 2,45 »



Ich bin schon mehrfach umgezogen und ich habe bisher so gut wie immer Umzugskartons benutzt. Da passt einfach viel rein und ich habe sie nach dem zweiten Umzug auch immer aufgehoben und im Keller verstaut, so dass ich sie beim nächsten Umzug direkt parat hatte und keine neuen Kartons mehr kaufen musste. Die halten ja einiges aus und die kann man daher auch mehrere Umzüge lang benutzen. Im Prinzip spricht aber auch nichts dagegen, ganz normale Kartons zu benutzen, wenn man umzieht. Wenn diese groß genug sind und zudem auch noch sehr stabil, kann man die genauso gut benutzen. Natürlich ist dann auch ein Umzug ohne spezielle Umzugskartons möglich, warum auch nicht?!

Meinen ersten Umzug habe ich auch mit ganz normalen Kisten aus dem Supermarkt oder Bestellungen geschafft. Die waren ebenfalls sehr groß und relativ stabil. Da ging auch nichts zu Bruch, so dass ich mir das Geld für die Umzugskartons sparen konnte. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ich nicht allzu viele Sachen aus meinem Elternhaus mitgenommen habe. Bei meinem zweiten Umzug von meiner ersten Wohnung in die zweite eigene Wohnung habe ich mich dann für die Umzugskartons entschieden, weil die einfach viel mehr Stauraum boten. Insofern kommt es wirklich darauf an, wie viel man mit nimmt und wie schwer die Sachen sind. Umzugskartons sind ja keine Pflicht, aber ich finde die schon praktischer und wirklich teuer sind sie meiner Meinung nach ja auch nicht. Also ich kann meine auch beim nächsten Umzug noch benutzen und sie haben immerhin schon 4 Umzüge mitgemacht.

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» MeL.G » Beiträge: 4918 » Talkpoints: 16,81 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Wenn man andere stabile Kartons bekommen kann, braucht man doch keine speziellen Umzugskartons! Ich meine, für so etwas gibt es doch keine vorgeschriebene Norm. Wenn die Kartons groß und stabil genug sind, hat Frau A einfach Glück, dass sie die Kartons gratis bekommt und ihr Arbeitgeber sich offenbar nicht daran stört, dass sie die Dinger einfach mitnimmt. (Nicht, dass sie sich noch eine Bagatellkündigung deswegen einfängt. Dass etwas zum Müll soll, bedeutet ja leider nicht, dass es niemandes Eigentum wäre.)

» arril » Beiträge: 739 » Talkpoints: 10,78 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich bin auch mit einer Mischung aus normalen Kartons und Umzugskartons umgezogen. Man muss halt darauf achten, dass man die schwereren Sachen in die stabileren Kartons packt und die leichteren in die dünneren Kartons. Man sollte eh ein bisschen mischen. Einen ganzer Karton voller Bücher verkraftet auch ein Umzugskarton nicht. Ich habe sogar große Mülltüten zu Hilfe genommen. Darin habe ich Kleidung und Bettwäsche verstaut. Plüschtiere und leichtere Spielsachen kann man auch gut darin unterbringen. Die großen Müllsäcke sind relativ stabil. Außerdem habe ich alle Koffer und Taschen gefüllt, die ich hatte. Man übersieht oft, dass man sie ja auch zum Umzug benutzen kann.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Das kommt doch ganz darauf an, wie man umzieht, wie die Kartons transportiert werden, wer sie tragen sollen, wie viele Gegenstände vorhanden sind, usw. Beim Umzug mit einem Umzugsunternehmen würden manche Packer unterschiedliche Kistengrößen vermutlich ungern sehen. Andererseits kann man dort auch leicht Kartons mieten.

Ich bin kein Freund von massig Besitztümern. Beim letzten Umzug habe ich dennoch einige wenige Kartons gekauft, allerdings hatte ich auch keine Kartonquelle. Aber es waren dennoch nur fünf Kartons. Anderes wanderte in Taschen, Boxen und Kisten und Textilien allesamt in Säcke.

Ich bewahre Bücher selten auf, habe also nur sehr wenige. Aber Bücher sollte man eh nicht in eine Umzugskiste packen, sondern entsprechende Bücherkartons nehmen. Ein Umzugskarton wäre zu schwer. Eine Alternative sind diese Plastiktaschen, wie es sie bei IKEA oder in der Metro gibt.

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» Trisa » Beiträge: 3317 » Talkpoints: 36,86 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Ich möchte es einmal so sagen: Ich habe einen Bekannten, besser gesagt es handelt sich um meinen Ex-Freund, der sehr sparsam oder eher schon fast geizig war, der auch umziehen musste. Da er es nicht einsah, für Umzugkartons Geld auszugeben, hat er sich im Supermarkt Dutzende von Bananenkisten besorgt, in die er dann sein ganzes Hab und Gut hinein gepackt hat. Manchmal hatte er den Boden noch zusätzlich mit Karton verstärkt, aber er hat keinen einzigen anderen Karton für seinen Umzug gebraucht und es tatsächlich auch so geschafft.

Insofern denke ich, dass man auch in deinem Fall mit den besorgten Katons umziehen kann, wenn du schreibst, dass sie wohl fast genauso stabil sind, wie eben richtige Umzugskartons. Auf die Größe kommt es nicht unbedingt an, denn gerade bei Büchern oder ganz allgemein bei Papierkram sind große Kisten eher hinderlich, weil man dazu neigt, diese auch ganz voll zu machen. Und da Papier sehr schwer ist, sind diese voll bepackten Kisten sehr schwer und oftmals gar nicht alleine zu tragen, so dass da vielleicht sogar etwas kleinere Kartons von Vorteil wären.

Ich würde es auf jeden Fall einmal mit diesen kostenlosen Kartons versuchen. Im Notfall kann man sich immer noch den ein oder anderen richtigen Umzugskarton kaufen, wenn man beim Verstauen seiner Sachen feststellt, dass die Kartons vielleicht doch nicht so geeignet sind, was ich aber nicht glaube.

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» Nettie » Beiträge: 7637 » Talkpoints: -2,59 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Ich bin ja nun auch neulich umgezogen und stand vor einer ganz ähnlichen Frage. Nachdem ich mich aber gut an meinen vorherigen Umzug erinnern konnte, an dem wir auch keine üblichen Umzugskartons hatten und ich noch gut in Erinnerung hatte, wie schwierig es war, an kleine Kisten, vor allem Bananenkisten und ähnliches, heranzukommen, habe ich mich dieses Mal anders vorbereitet. Grundsätzlich gilt wohl: Sofern man die Möglichkeit hat, auch auf andere Kisten zurückgreifen zu können als auf Umzugskartons, ist alles in Ordnung und das Unternehmen Umzug wird klappen. Jedenfalls steigen die Chancen erheblich.

Mir selbst sind Umzugskartons gar nicht immer wirklich recht, weil sie mir meistens zu unhandlich und zu groß sind, vor allem auch im auseinandergefalteten Zustand deutlich zu sperrig. Mein jetziger Partner hat mir für meinen letzten Umzug dankenswerterweise Kartons mitgebracht, die er selbst noch zu Hause hatte. Hierbei handelte es sich um solche Umzugskartons, in die nur maximal DIN-A-4-Ordner hineinpassen, höher sind diese Kartons nicht. Das war ganz gut, denn diese Kartons konnte ich nicht überladen, sodass sie mir zu schwer wurden und ich konnte sie auch von ihrem Umfang her gerade noch tragen. Deutlich lieber sind mir allerdings tatsächlich die Bananenkisten, weil sie von ihrer Form her noch am ehesten diesen Plastik Klappboxen entsprechen, die ich übrigens bevorzuge, von denen ich aber leider nicht ausreichend viele habe, um damit einen ganzen Umzug zu stemmen.

Es gibt also sicherlich unter den einzelnen Kisten Vor- und Nachteile und ich finde auch, dass man verschiedene Dinge beachten sollte, wenn man sich überlegt, welche Kisten und in welcher Anzahl jeweils für den eigenen Umzug benötigt werden. Einen Umzug ausschließlich mit Umzugskartons zu bewältigen, kann ich mir wiederum nicht vorstellen, da ich sie aufgrund ihrer Größe in der Regel einfach zu unpraktisch finde, jedenfalls für einen Umzug innerhalb desselben Landkreises oder generell einen, der nicht weit weg geht. Bei Umzügen über mehrere Bundesländer mag es ja ganz praktisch sein, solche Umzugskartons in einem Transporter oder einem LKW zu stapeln, da wird man wiederum mit Bananenkisten und Co. nicht sonderlich weit kommen können. Im Grunde genommen ist es aber doch die Wahl und das Problem des Umziehenden, welche Kartons er nun zum Umziehen nehmen will. Eine Mischung aus verschieden großen Kisten, gerne auch Schuhkartons, aber eben auch Bananenkisten und einigen wenigen Umzugskartons empfinde ich für mich persönlich jeweils als optimale Mischung.

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» moin! » Beiträge: 7218 » Talkpoints: 22,73 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Also ich finde Pappkartons mittlerweile fürs umziehen vollkommen unpraktisch. Ständig reißt irgendwas, man muss aufpassen, dass nichts nass wird und nach dem Umzug hat man 50 Kartons rumstehen. Die schmeißt man dann in den Müll und kauft beim nächsten Umzug neue - so eine Verschwendung.

Ich bin beruflich in den letzten 5 Jahren 3 mal umgezogen und wohne jetzt in Berlin. Hier gibt's tolle Alternativen zu dem Papp-Unsinn. Zum Beispiel eine Firma, bei der man recycelte Plastikboxen für den Umzug mieten kann. Die bringen die Boxen nach Hause und holen die nach dem Umzug an der neuen Adresse ab. Im Frühjahr ziehen wir innerhalb der Stadt in eine größere Wohnung, für so was ist das echt perfekt. Achja, die heißen Box at Work oder so. :lol:

» Christiane22 » Beiträge: 2 » Talkpoints: 0,39 »


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