Wo u. wozu kommen "Tote Briefkästen" zur Anwendung

vom 07.03.2012, 12:10 Uhr

In einer Sendung im Fernsehen wurde der "tote Briefkasten" angesprochen. Ich habe wieder mal nur den Fernseher im Hintergrund laufen gehabt und wieder mal nicht alles mitbekommen. Als eine ältere Frau sprach und erzählte, dass der "tote Briefkasten" aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken war, war die Sendung auch schon aus. Was ist denn der "tote Briefkasten" und wo und wozu kommt er zur Anwendung? Hat es was damit zu tun, dass man sich vielleicht früher geheime Botschaften schrieb und sie an einen geheimen Ort ablegte?

Kommt dieser "tote Briefkasten" im heutigen e-mail und SMS Zeitalter denn immer noch zum Tragen? Wo befinden sich "tote Briefkästen"?

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» Diamante » Beiträge: 41749 » Talkpoints: -4,74 » Auszeichnung für 41000 Beiträge



Tote Briefkästen kenne ich nur als Möglichkeit, geheime Botschaften auszutauschen. Dazu kennen zwei Personen, oft Agenten oder Spione, einen geheimen Ablageort für Dokumente, über den sie dann korrespondieren können. Sei es, um Aufträge zu erteilen, Informationen zu übergeben oder auch die Bezahlung für erledigte Aufgaben zu regeln.

So konnte man ausschließen, dass jemals beobachtet werden konnte, dass diese Personen Kontakt zueinander haben. In Büchern, die ich als Kind gelesen habe, wurden diese toten Briefkästen öfter erwähnt. Dass es sie heute noch gibt, halte ich für unwahrscheinlich. Die Gefahr, dass ein toter Briefkasten entdeckt wird, ist sicherlich um einiges größer, als früher.

» Squeeky » Beiträge: 2792 » Talkpoints: 6,18 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Ich kenne den Begriff auch nur aus Agentenromanen in Filmen, aber ich habe auch schon von Leuten gehört, die auf die gleiche Weise Nachrichten mit einem Partner ausgetauscht haben. Da wurden dann zum Beispiel in einem Astloch Liebesbriefe für den anderen hinterlassen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass solche Methoden auch heute noch angewendet werden. Post kann schließlich abgefangen werden, E-Mails, Telefongespräche und ähnliches können abgehört werden, eine Überweisung auf das Konto kann zum Ursprung zurück verfolgt werden und so weiter. Und dann gibt es sicher auch einfach Informanten, die nicht möchten, dass irgendwelche persönlichen Daten von ihnen bekannt werden. Also wäre es überhaupt nicht möglich sie auf anderem Weg zu erreichen. Und was nun die Liebesbriefe betrifft - ich denke, dass es auch in Zeiten der Facebook Updates noch Leute gibt, die persönliche und handgeschriebene Nachrichten schätzen.

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» Cloudy24 » Beiträge: 27476 » Talkpoints: 0,60 » Auszeichnung für 27000 Beiträge



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