Duschvorhang oder Tür?
Ich war letztens bei einem Freund von mir auf dem Klo und habe gesehen, dass sie an ihrer Eckdusche vornedran einen Duschvorhang haben. Ich war das überhaupt nicht gewohnt, denn zuhause haben wir eine Tür, die man auf- und zuschieben kann. Diese ist aus einem plastikähnlichem Material, durchsichtig, aber mit Mustern versehen, sodass man eigentlich von außen keine genauen Intimstellen erkennen kann.
Allerdings gibt es ja auch Glastüren und dergleichen, zum Beispiel hat mein Onkel in seinem neugebauten Haus eine Dusche mit einer durchsichtigen Glaswand ohne irgendwelche Rillen, die das Körperbild des Duschenden etwas verschwommen erscheinen lassen. Natürlich ist er mit seiner Frau verheiratet und da macht es dann nichts aus, wenn man die intimen Stellen sieht, jedoch wenn sie dann mal Kinder haben und diese auch im Jugendalter sind, möchten sie bestimmt auch ihre Privatsphäre. Und da wäre mir gerade solch eine Dusche, durch die man ganz genau gucken kann, zu störend.
Habt ihr zuhause vielleicht auch einen Duschvorhang statt einer Glastür, um euch vor den neugierigen Blicken eurer Eltern/eurem Partner/eures Mannes/eurer Frau zu schützen? Lebt ihr vielleicht schon in einer Beziehung und besteht trotzdem auf eure Privatsphäre während ihr euch frisch macht? Dürfen eure Eltern, euer Lebensgefähre/eure Lebensgefährtin oder euer Mann/eure Frau in's Badezimmer, während ihr duscht?
Wir haben weder eine Tür noch einen Duschvorhang. Das liegt daran, dass wir nur eine Badewanne haben, die sehr ungünstig im Raum steht. Man kann dort schlecht eine Stange für einen Duschvorhang anbringen. Ich brauche beim Duschen aber auf jeden Fall meine Privatsphäre. Ich finde es schrecklich, wenn mir jemand beim Duschen zu schaut. Da wir ein getrenntes Badezimmer haben, wo in dem einen nur die Toilette ist und in dem anderen die Badewanne, ist das auch nicht schwer. Ich mache einfach die Tür hinter mir zu. Wo ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich einfach die Tür hinter mir abgeschlossen. Ich möchte beim frisch machen einfach für mich sein.
Ich habe weder eine Tür, noch einen Vorhang vor meiner Dusche. Meine Dusche ist ebenerdig und mit 1 Meter mal 1,5 Metern ziemlich groß, so dass beim Duschen auch nicht das halbe Bad unter Wasser steht. Eigentlich wollte ich eine feststehende Glaswand für ca. die Hälfte der 1,5 Meter haben, aber ich habe mich dann doch für komplett offen entschieden. Ich hasse es nämlich, diese Duschwände bzw. Türen zu putzen. Da wir hier stark kalkhaltiges Wasser haben, ist das dann aber notwendig nach jedem Duschgang. Da nehme ich es lieber hin, dass der Boden außerhalb der Dusche ab und an etwas nass wird, das ist schnell beseitigt.
Zum gesehen werden beim Duschen kann ich nur sagen, dass mir persönlich das völlig egal ist. Wer nicht ausersehen gesehen werden will unter der Dusche, der soll einfach das Bad abschließen. Wenn keiner rein kommt, ist es egal ob ein Sichtschutz vorhanden ist oder nicht.
Erst einmal frage ich mich, wieso man darauf besteht, iCandy, weshalb die Intimstellen bedeckt sein sollen. Immerhin, wenn man beim Duschen nicht gesehen werden möchte, schließt man die Tür und sperrt sie auch ab. Somit wird man beim Duschen auch nicht unbedingt erwischt werden und es ist doch selbstverständlich, dass die Privatsphäre geachtet wird und man da Rücksicht nimmt. Wenn dies nicht geschieht, besteht immer noch die Möglichkeit, den Schlüssel zu nutzen, um das Badezimmer abzuschließen.
Wir haben hier eine Glastür, die man nach innen öffnen kann und es ist ein Material, was Milchglas ähnelt. In der vorherigen Wohnung hatten wir eine Duschtür, die man schieben konnte. Mein Favorit von den beiden ist aber definitiv diese Tür und ich denke, dass es keine bessere Sache gibt, wenn man eben keine große Dusche hat. In einem Hotel habe ich noch eine andere Möglichkeit kennengelernt, nämlich eine feststehende Glasscheibe, was ich auch nicht schlecht fand. Da war aber die Duschwanne recht lang und somit sehr gut gelöst.
Im Elternhaus haben wir ja erst nachträglich eine Dusche eingebaut bekommen. Allerdings nur eine Duschwanne. Abgetrennt wurde das Ganze durch einen Vorhang. Aber das ist so gar nicht meines, weil ich diese Vorhänge absolut nicht mag und sie auch immer mit Rüdiger Hoffmann verbinde: "Der Duschvorhang kann schimmeln, muss aber nicht..." - auch, wenn man diese Vorhänge waschen kann, aber meine Welt ist es nicht. Da bevorzuge ich wirklich diese Duschtüren - auch vom Optischem her.
*steph* hat geschrieben:Erst einmal frage ich mich, wieso man darauf besteht, iCandy, weshalb die Intimstellen bedeckt sein sollen. Immerhin, wenn man beim Duschen nicht gesehen werden möchte, schließt man die Tür und sperrt sie auch ab.
Das Problem ist aber, dass wir keinen getrennten Toilettenraum haben. Und es kommt auch oft vor, dass gerade in dem Moment, wo einer duscht, der andere auf die Toilette muss. Ich habe vor ein paar Jahren mal abgeschlossen und danach von meinen Eltern gesagt bekommen, dass ich doch bitte die Türe während des Duschens auflassen soll, weil mein Vater eben gerade in dem Moment auf das Klo musste. Sie meinten dann, ich solle mich halt zur Wand drehen, wenn ich nicht will, dass man irgendetwas von mir sieht. Sie sind jetzt auch nicht zu neugierig und schauen, wenn sie auf's Klo müssen gerade aus und nicht zu mir in die Dusche.
Wir haben eine Dusche, die in eine Nische des Badezimmers eingebaut wurde. Dort befindet sich keine Tür, sondern wir mussten einen Duschvorhang installieren. Für mich ist der Duschvorhang damit nicht nur dazu da, um mich vor anderen Blicken zu schützen. Eigentlich brauche ich keinen Schutz, denn wenn ich nicht gestört werden möchte, schließe ich die Badezimmertür einfach ab. Ich finde aber, dass es zieht, wenn der Vorhang offen ist und ich friere dann leichter. Zudem kann es dann eher mal passieren, dass ich den ganzen Boden nass mache, wenn der Vorhang geöffnet ist.
Ich finde es übrigens ziemlich prüde, wenn man darüber nachdenkt, dass man ja durch Glas gesehen werden könnte von anderen Mitbewohnern. Dass man nackt ist beim Duschen, ist ja völlig normal und jeder weiß das. Auch Kindern schadet es nicht, wenn sie das von Anfang an sehen, denn auch sie sollten offen erzogen werden und sich nicht für ihren Körper schämen. Wenn man aber tatsächlich ein Problem mit der Nacktheit vor anderen Familienmitgliedern hat, dann kann man ja absprechen, dass niemand ins Bad kommen soll oder man macht einfach die Tür zu.
Ich habe es mit meinem Mann schon immer so gehandhabt, dass jeder von uns ins Bad darf, wenn der andere gerade duscht oder badet. Wir gehen damit sehr offen um. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich finde, dass gerade die Eltern, wenn eine Tochter in der Pubertät oder ähnliches gerade duscht, schon draußen warten können, bis sie fertig ist. Man muss ja normalerweise nicht so dringend auf die Toilette, dass es nicht ein paar Minuten warten kann und wenn man weiß, dass man ohnehin nur das eine Bad hat mit einer Toilette, dann duscht man ja auch nicht stundenlang. Meine Mutter hat früher immer anklopft, wenn ich in der Badewanne saß und hat gefragt, ob sie reinkommen darf. Mein Vater wäre niemals rein gekommen, wenn ich gerade nackt im Bad bin, weil ihm klar war, dass mir das unangenehm sein könnte.
Wir haben in unserer Wohnung sowohl eine Badewanne, als auch eine Dusche. Da wir keine Duschkabine haben, haben wir eine Stange für einen Duschvorhang angebracht. Ohne Vorhang ist das Duschen nicht so wirklich praktisch, denn das Bad würde sonst komplett unter Wasser stehen. Insofern ist der Duschvorhang bei uns also wirklich nur dazu da, das Wasser in der Dusche zu halten, nicht, um mich vor neugierigen Blicken zu schützen. Wenn ich dusche, sperre ich eigentlich nie die Tür ab. Brauche ich auch nicht, denn es ist nun nicht so, dass mein Mann ständig im Badezimmer steht und mich stört.
Ich bin da eigentlich auch relativ offen, muss ich sagen. Es stört mich nicht im geringsten, wenn mein Mann ins Badezimmer kommt, wenn ich dusche oder bade. Ist ja auch irgendwie lächerlich, denn immerhin weiß er ja, wie ich ohne Kleidung aussehe Also ich finde das echt nicht schlimm und fühle mich dann auch nicht von neugierigen Blicken gestört. Auch bei meinem Sohn ist das nicht anders. Er kann auch jederzeit ins Badezimmer kommen, wenn ich dusche und in der Badewanne liege. Das war in meiner Kindheit nicht anders - auch meine Mutter hat die Tür immer offen gelassen, was ich auch gar nicht schlimm finde. Ich habe kein Problem mit Nacktheit innerhalb meiner Familie. Bei einer WG oder Bekannten und Freunden ist das natürlich etwas anderes, aber es geht ja hier um den engsten Familienkreis, und da macht mir das echt überhaupt gar nichts aus.
Bei meinen Eltern bestand die Dusche auch aus einer Art Nische in der dann die Duschwanne eingelassen war und davor war eben eine Schiebetür. Allerdings war diese auch etwas verschwommen. Als wir noch kleiner waren gingen meine Schwester und ich zusammen baden, später dann aber natürlich getrennt. Bei uns war es dann so, dass das Badezimmer abgeschlossen wurde und nicht von anderen betreten wurde, wenn dort gerade jemand duscht. So konnten unsere Intimsphäre wahren. Alles andere wäre für uns auch nicht in Frage gekommen.
Bei meinem Partner und mir ist es so, dass wir bisher auch so eine Ecke hatten in der sich die Dusche befand. Es handelt sich auch um eine Wanne, vor der dann die Schiebetür angebracht war. Dort wäre mir dann auch egal, ob man durch die Tür sehen kann oder nicht. Mein Partner und ich leben hier alleine und da macht es nichts aus.
In dieser relativ neuen Wohnung gibt es im Bad sowohl eine Badewanne als auch eine Dusche, die mit einer Schiebetür versehen ist und glücklicherweise keinen Duschvorhang nötig macht. Ich selbst mag Duschvorhänge auch nicht wirklich und fand es damals in meiner vorletzten Wohnung toll, dass die Badewanne dort mit einer aufgesetzten Duschwand hälftig abgetrennt war, die man auch so öffnen konnte, dass man beim Baden nicht damit konfrontiert war. Diese Wand ließ sich irgendwie zur Seite drücken, was allerdings relativ schwer ging, damit sie eben, wenn man sie wieder als Duschwand nutzen wollte, auch wirklich mit dem Badewannenrand abgeschlossen hat. Diese Lösung fand ich wirklich gut, weil auch dort eben kein Duschvorhang nötig war. Ich denke, eine solche Lösung hätte ich auch hier in Betracht gezogen, wenn es nicht von vornherein eine separate Dusche mit Schiebetür gegeben hätte.
Duschvorhänge mag ich nicht wirklich, zum einen aus dem hier bereits genannten Grund der Schimmelproblematik, zum anderen aufgrund der Tatsache, dass sie mir in der Regel eben zu wenig steif sind und ich damit immer wieder in Berührung kommt. Zum Glück gibt es mittlerweile recht viele Lösungen in Bezug auf Duschabtrennungen an Badewannen, um dem lästigen Duschvorhang zu entgehen. Schön fand ich auch eine Lösung, die ich mal in einem Haus gesehen habe. Dort war die Dusche ebenfalls ebenerdig und um die Dusche herum waren halbrund blaue und türkisfarbene Glasbausteine angebracht, quasi als feststehende Mauer. Das sah toll aus und hat seinen Zweck definitiv ebenfalls erfüllt.
Auf Privatsphäre lege ich übrigens grundsätzlich wert, wenn ich mich im Badezimmer aufhalte, ganz egal, für welchen Zweck ich dort bin. Es ist mir zwar nicht furchtbar unangenehm, wenn mein Partner mich beim Duschen sieht, aber es gibt doch Momente, in denen ich lieber allein bin, und das Duschen gehört in der Regel doch definitiv zu diesen Momenten.
In unserer jetzigen Wohnung haben wir leider nur eine Badewanne. Aber in der Wohnung vorher hatten wir beides. Ganz ehrlich ich bin ein Gegner von Duschvorhängen. Ich hasse diese Vorhänge die dann immer im Wasser hängen, keine Ahnung warum, aber ich finde es eklig. Ich liebe Duschkabinen. Sie lassen sich meiner Meinung nach auch leichter sauber halten, als diese Vorhänge.
Was die Privatsphäre angeht, bei meinen Mann stört es mich nicht, wenn er ins Bad kommt, während ich am Duschen bin. Warum sollte mich das auch stören. Wir sind lang genug verheiratet, so das wir was das angeht auch keine Geheimnisse mehr haben. Bei meinen Kinder sieht es wieder anders aus, die wissen eigentlich das ich beim Duschen meine Ruhe haben will.
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