Sofortrente bei Glücksspielen?
Es gibt ja verschiedene Glückspiele, wo man eine Sofortrente bekommen kann. Ich habe neulich gelesen, dass man, ich glaube bei der Glücksspirale, eine Sofortrente von 4000 Euro monatlich gewinnen kann. Dieses Los ist aber Namen ungebunden. Man kauft es und wenn die Zahlen gezogen werden, geht man in die Lottoannahmestelle und gibt dann die Personalien an.
Nehmen wir mal an, dass Person A so einen Gewinn hat und ein paar Monate später verstirbt. Kann dann diese Sofortrente auch vererbt werden? Man kann ja bei diesen Sofortrenten entweder einen hohen Geldbetrag oder eben diese monatliche Zahlung wählen. Bekommen dann die Erben von A wenigstens so viele Monate das Geld, bis der Geldbetrag erreicht ist, zwischen dem A wählen konnte?
Wenn sowas nicht vererbbar ist, dann ist es ja eigentlich sinnvoller den höheren Geldbetrag zu nehmen (Ich weiß nicht mehr in welcher Höhe er war). Aber gerade, wenn man älter ist, kann man dann ja mehr mit dem Geld anfangen. Was denkt ihr über diese Sofortrenten? Kann man diese Renten weitervererben? Würdet ihr dann lieber den höheren Geldbetrag nehmen, auch wenn es eventuell sein kann, dass es weniger ist, als ihr bis Lebensende bekommen würdet?
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass im Todesfall der Restbetrag als Einmalbetrag ausgezahlt wird. Aber da müsstest du dich direkt in der Lottoannahmestelle erkundigen. Dort haben sie sicherlich auch Unterlagen, wo alles genau drin steht. Die Gesamthöhe des Betrages weiß ich nicht, weil ich das noch nie gemacht habe. Wenn du als Gewinnerin den Einmalbetrag bevorzugst, wird der niedriger sein, als die Gesamtsumme der Rentenzahlungen, da du ja noch die Zinsen für die Anzahl der Rentenzahlungsjahre hinzu rechnen musst.
Vielleicht zu Beginn: der Begriff "Rente" ist in so einem Zusammenhang wie ich finde irreführend, weil er tatsächlich suggeriert, dass die Zahlung "bis zum Ende" garantiert wäre. Dem ist aber nicht so, weil es sich hier um eine gestückelte Auszahlung eines Betrages geht! Ist der Betrag aufgebraucht (immer, wenn etwas Kapital gedeckt ist, ist das so), dann kommt auch nichts mehr nach. Selbst wenn der Gewinner noch weiter leben sollte.
Ansonsten ist hier schon davon auszugehen, dass die Lottogesellschaft offen legen muss, welcher Betrag dahinter steht und im Todesfall sollte der Betrag (dann in einer Zahlung) an den oder die Erben ausgezahlt werden. Alles andere wäre zum massiven Nachteil des Verbrauchers - und das würde sicher nicht gehen, nachdem (unter anderem) genau solche Machenschaften dadurch verhindert werden sollen, dass der Staat die Oberhand bei Lotterien behält.
Irgendwo in den Teilnahmebedingungen zur Glücksspirale habe ich mal gelesen, dass diese Sofortrente einem Betrag von X Euro entspricht, der bei einer Verzinsung von Y % garantiert über Z Monate lang ausgezahlt wird. Danach ist Ende. Die genauen Daten weiß ich aber nicht mehr.
Es handelte sich schon um einen größeren Betrag und der Zeitraum, über den die Rente gezahlt wird, war auch recht lang. Aber eben nicht unbedingt bis ans Lebensende. Verstirbt der Empfänger dieses Gewinns, haben seine Erben Anspruch auf den noch vorhandenen Teil.
Noch mal schnell nachgelesen Da hat sich was geändert. Die Gewinnsumme beträgt 2.100.000€, die an eine Versicherung gezahlt wird, diese übernimmt dann die Auszahlung einer lebenslange Rente in unterschiedlicher Höhe (abhängig vom Einsatz). Diese Rente ist Einkommenssteuer pflichtig. Wählt man den Gesamtbetrag als Auszahlung, ist dieser Gewinn steuerfrei. Eventuelle Kapitalgewinne daraus natürlich nicht.
Ewig wird der Gewinner die monatliche Rente nicht erhalten können, denn wenn man mit 18 Jahren sie beispielsweise gewinnt, wird sie wohl sicherlich nicht bis 80 Jahren gezahlt. In den aktuellen AGBs vor dem Spielbeginn muss es genau verankert sein, denn die monatliche Rente muss versteuert werden und sie zählt absolut als ein monatliches Einkommen. Nach diesen Passus muss auch das betreffende Unternehmen seine Geschäftsbedingungen auslegen, denn dazu ist es nun einmal gesetzlich verpflichtet. Daher sind auch nur die AGBs hier direkt maßgebend und keine anderen Dinge.
Also ich würde die Rente nehmen, also die monatlich ausgezahlte. Irgendwie wäre das ja toll wenn monatlich etwas dazu kommen würde, oder vielleicht sogar so viel das ich nicht arbeiten müsste. Könnte ich mir schon gut vorstellen. Aber in diesem Fall auch nur dann, wenn dann die Erben den Rest ausbezahlt bekommen würden. Ansonsten würde ich vermutlich auch den ganzen Betrag nehmen, gut anlegen und davon dann eben monatlich etwas weg nehmen.
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