U-Termine variabler als gedacht?
Wer Kinder hat, weiß was solche sogenannten U-Untersuchungen sind. Bei diesen wird je nach Alter des Kindes, bereits ab der Geburt, untersucht, wie sich ein Kind entwickelt, ob es sich gesund entwickelt, was für Fähigkeiten es schon besitzt und ob alles den Normen entspricht. Diese Untersuchungen werden strikt festgelegt. Die U1 findet noch unmittelbar nach der Geburt im Kreißsaal statt, die U2 meistens noch solange, wie die Mutter sich noch im Krankenhaus befindet. Dann werden die Zeitabstände immer länger.
Die nächste Untersuchung, die U3, findet dann in der 4.-5. Lebenswoche statt, man hat also schon eine Woche Zeit, in der man bei der Untersuchung mit dem Baby erscheinen sollte und ab der nächsten U-Untersuchung hat man dann schon Monate Zeit, um die Untersuchung beim Kind durchführen zu lassen. Mein Sohn wird im Februar 2 Jahre alt. Wir haben die U6 hinter uns und ich wollte ihn nun zur U7, die zwischen dem 21. und 24. Lebensmonat stattfinden soll, anmelden. Ich habe nun etwa 8 Wochen vor seinem Geburtstag mir einen Termin für diese Untersuchung holen wollen, allerdings waren nur noch Termine etwa 3 Wochen nach dem Geburtstag meines Sohnes frei.
Als ich daraufhin meinte, dass mein Sohn zu diesen Terminen bereits das zweite Lebensjahr vollendet hat und man die U7 davor abgeschlossen haben sollte, bekam ich zur Antwort, dass die Termin der U-Untersuchungen zwar so auf dem Kinder-Untersuchungsheft stehen würden, der Kinderarzt aber einen gewissen Spielraum nach hinten hätte, in dem man die Untzersuchungen noch durchführen könne. In meinem Fall würde diese Zeitspanne bis Anfang Mai, also drei weitere Monate, gehen. Etwas verdutzt habe ich dann nicht weiter protestiert und auf eien früheren Termin beharrt, sondern habe den von der Arzthelferin vorgeschlagenen Termin angenommen.
Nun wollte ich euch einmal fragen, ob es diese Zeittoleranz wirklich gibt, oder ob der Untersuchungszeitraum doch eher auf den vorgeschriebenen Zeitraum fallen müsste. Ich denke einmal, dass sich das Kind inzwischen nicht mehr so sprunghaft entwickelt, wie am Anfang, wo die Untersuchungen kürzer aufeinander gefolgt sind, aber dennoch frage ich mich natürlich, ob diese drei Monate bzw. wenn man vom Anfang des eigentlich vorgeschriebenen Zeitraumes rechnet, diese 7 Monate nicht doch schon ausreichen würden, um eventuell abweichende Ergebnisse vom Entwicklungsfortschritt des Kindes zu verfälschen. Schließlich sind 7 Monate bereits mehr als ein halbes Jahr und somit etwa ein Viertel der Lebensdauer, die ein Kind bei dieser Untersuchung bereits gelebt hat.
Also bei uns war es ähnlich wie bei euch als es um die U6 ging, die hatte ich 5 Wochen nach dem eigentlich "Termin". bei der U7 habe ich jetzt einen Termin genau 1 Woche vor seinem 2. Geburtstag, den habe ich auch nur bekommen weil der Termin wieder frei wurde. Ärzte haben aber einen gewissen Spielraum, das ist schon richtig, wieso das so ist kann ich nicht genau sagen, ich denke mal jeder weiß, dass es auch mal sehr stressig bei einem Kinderarzt zugehen kann.
Ich glaube nicht das es bei der U7 zu dolle Abweichungen geben kann, außer das das Kind vielleicht noch ein paar mehr Wörter sprechen kann, wenn die U 7 etwas nach hinten verlegt wurde. Mir wurde gesagt das mein kleiner bei der U7 um die 50 Wörter sprechen sollte und das dies bei der U wohl das wichtigste sei. Nun ja da brauch ich mir keine Sorgen machen, da könnte ich heute schon hin. Sehr viel mehr , außer das normale mit der Motorik würde wohl auch nicht wirklich kontrolliert werden.
Ich denke du solltest dir da jetzt nicht so große Gedanken drum machen, denn die Ärzte wissen ja was sie tun und was richtig ist. Was wurde dir denn gesagt was man können müsste?
Also die U3 ist zwischen der 4. und 6. Lebenswoche Aber es ist richtig, dass die Ärzte eine gewisse Toleranz haben. Das es jedoch gleich nochmal 3 Monate nach hinten sind halte ich doch für sehr viel. Wegen 2-3 Wochen würde sicher keiner was sagen aber es würde mcih nicht wundern wenn euch da die Krankenkasse oder das Jugendamt anschreibt warum ihr noch nicht dort wart. Ich kan aber auch nicht verstehen, warum man das so extrem zeitig ankündigen muss beim Kinderarzt. Sicher müssen sie auch die kranken Patienten weiter behandeln aber die U´s dauern zumindest bei unserer Kinderärztin nie wirklich lange. Wenn sie sich mal 10 Minuten Zeit nimmt dafür ist das schon recht viel! Bei der U7 geht es wirklich am meisten ums sprechen. Die Kinder solten einen gewissen Wortschatz haben und sie sollten bereits 2- Wortsätze sprechen können. Unser Sohn ist jetzt 22 Monate und kann schon wesentlich mehr und auch Sätze mit mehr als 2 Wörtern.
Das der Zeitraum immer größer wird liegt sicher wirklich daran, dass die Kinder sich immer längsamer entwickeln sag ich mal. Unsere Ärztin versucht die Termine immer so spät wie möglich zu machen damit die Kinder gute Ergebnisse bei den Tests haben. Aber eigentlich müssen sich die Kidnerärzte ja auch viel darauf verlassen was die Eltern sagen denke ich denn mein Sohn würde dort z.B. kein Wort sagen. Er spricht halt nur mit Leuten die er kennt.
Unser Kinderarzt sah damals diese Termine auch eher als flexibel an, wahrscheinlich war er eher froh dass überhaupt jemand zu diesen Terminen kam. Aber wenn der Arzt mit seinem Fachwissen schon sagt dass es nichts schadet wenn der Termin ein bisschen überzogen wird dann kann man sich eigentlich auch darauf verlassen dass es schon stimmen wird.
Je älter die Kinder sind, desto weniger macht es aus, wenn die U-Termine etwas verschoben werden. Also im Alter von 2 Jahren macht es nicht viel aus, wenn man erst 2 Wochen später den Termin hat. Bei der U 2 ist es dann schon kritischer, wenn man diese 2 Wochen später macht. Denn die Kinder machen in der zeit einen enormane Entwicklungssprung. Ich würde da auf den Arzt vertrauen und ich denke wirklich, dass es nicht viel ausmacht, wenn das Alter der U 7 erreicht ist. So einen enormen Entwicklungssprung machen die Kinder in den ersten Wochen eher als in der Zeit.
Es wird im U Heft ja auch das Datum festgehalten und die Kinderärzte wissen auch, was ein Kind im Alter von 2 Jahren und 3 Wochen können müssen und was sie im Alter von 2 Jahren noch nicht können müssen. Vertraue da deinem Kinderarzt. Die Termine, die auf den U-Heften festgelegt sind sind nur Anhaltspunkte und wenn der Zeitraum noch größer angegeben wäre, dann würden manche Mütter die Termine erst später machen und umso mehr verzögern sich dann die Termine.
Es gibt einen regulären Zeitraum für die Vorsorgeuntersuchungen sowie je eine Vor- und Nachtoleranz für die Vorsorgeuntersuchungen. Diese Toleranzen werden bis zu einem gewissen Alter größer, dann aber nicht mehr, da dann aber auch das reguläre Zeitfenster größer geworden ist.
Dass man immer schwerer zeitnah einen Termin für Vorsorgeuntersuchungen bekommt, liegt auch daran, dass da die Untersuchungen auch immer umfangreicher werden. Ich habe für die Vorsorgeuntersuchung U10 immerhin einen Termin 4 Monate später bekommen. Damit liegen wir zwar immer noch im regulären Zeitfenster, hätte ich aber noch eine Weile gewartet, dann wäre ich wohl auch im Toleranzbereich gelandet. Allerdings hätte ich die Untersuchung dann aber nicht trotzdem noch nicht aus eigener Tasche zahlen müssen. Das ist nämlich der Fall, wenn man Vorsorgeuntersuchungen nicht innerhalb der regulären Frist zuzüglich der Fristen durchführen lässt.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo dein Problem liegt das nach hinten Spielraum ist, ich hätte mir da ehrlich gesagt keinen Kopf drüber gemacht Wenn der Kinderarzt einen zum U7 Termin dann erst einlädt, würde ich mal sagen dass das schon in Ordnung ist.
Kinder entwickeln sich doch sowieso total unterschiedlich und letztendlich kannst du doch fast froh sein, je älter dein Kind ist um so sicherer schafft es die gestellten Aufgaben an ihn
Bei mir im Freundeskreis bzw. auch bei den zwei Kinderärzten wo ich bis jetzt war wird das auch völlig unterschiedlich gehandhabt, der erste Kinderarzt wo ich mit meiner Kleinen war, hat die U-Termine immer super früh in dem Zeitraum gehabt, so dass die kleinen teilweise noch garnicht das konnten was sie sollten, bzw. nicht so gut. Die Ärztin wo ich jetzt bin macht die Termine so um 2 Wochen vor bzw. nach dem Geburtstag.
aries24 hat geschrieben:Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo dein Problem liegt das nach hinten Spielraum ist, ich hätte mir da ehrlich gesagt keinen Kopf drüber gemacht Wenn der Kinderarzt einen zum U7 Termin dann erst einlädt, würde ich mal sagen dass das schon in Ordnung ist.
So würde ich das nicht sagen wollen, denn es war nicht der Kinderarzt, der mich zur U7 "eingeladen" hat, sondern die Arzthelferin an der Rezeption, die sonst im Februar keinen Termin mehr frei hatte und mir deshalb sagte, dass sie meinen Sohn erst wieder drei Wochen später in den Terminkalender eintragen könne. Und da ich schon recht negative Erfahrungen mit dem (Basis-) Wissen von Arzthelferinnen gemacht habe, möchte ich mich auf deren Aussage nicht unbedingt 100%-ig verlassen. Mit dem Arzt selber habe ich nicht sprechen können und es stehen ja nicht umsonst die vorgeschriebenen Termin der U-Untersuchungen auf dem Untersuchungsheft.
aries24 hat geschrieben:Kinder entwickeln sich doch sowieso total unterschiedlich und letztendlich kannst du doch fast froh sein, je älter dein Kind ist um so sicherer schafft es die gestellten Aufgaben an ihn
Darum geht es doch gar nicht. Das ist ja wohl ein völlig unsinniges Argument. Ich will ja nicht, dass mein Sohn besser ist wie er sein sollte, damit er den Kinderarzt oder sonst irgendjemanden beeindrucken kann, sondern ich möchte ja geklärt haben, ob er sich für sein Alter richtig und normal entwickelt. Ich muss kein Wunderkind haben!
Also bei meiner Kinderärztin ist es nicht so , sie versucht immer alle u-Untersuchungen perfekt einzuplanen so kann es dann auch schon m al sein das man 1-2 Stunden Wartezeit mitbringen muss abersie sagt auch selber das es eigentlich zeitig immer sein muss da die Kinder ja immer wieder irgendwas dazu lernen und somit sind 3 oder 4 Wochen echt viel zu lange drüber.
lg
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