Wie man verlorene Sachen wiederfindet
Ich bin ein kleiner Schussel. Eigentlich bin ich wohl ein großer Schussel. Ich verliere andauernd Sachen und renne dann hysterisch und panisch durch die Wohnung, um sie wiederzufinden, Handy, Schlüssel, Portemonnaie. Es passiert mir ungefähr siebenmal am Tag, auch wenn ich das vermisste Teil noch zwei Minuten vorher in der Hand hatte, weiß ich nicht mehr, wo ich es hin getan habe. Ich bin nun über eine sehr hilfreiche Liste mit elf Grundregeln gestoßen, was man in einer solchen Situation tun sollte. Da ich garantiert nicht die einzige Chaotin hier bin, dachte ich mir, ich stelle die Liste mal ins Forum, damit sie für jeden hilfreich sein kann.
Hier also die elf Grundregeln, um verlorene Dinge wiederzufinden (und sie funktionieren wirklich!):
1. Nicht sofort danach suchen. Meistens will man sofort alles durchwühlen und auf den Kopf stellen, wenn man merkt, dass etwas fehlt. Aber das ist genau die falsche Herangehensweise! Man sollte die Wohnung nicht einfach ziellos auf den Kopf stellen, sondern erst etwas Geduld haben. Man sollte wenigstens solange warten, bis man genau weiß, wo man suchen sollte.
2. Es gibt keine einfach so verschwundenen Dinge. Es gibt einzig unsystematische Sucher. Das sollte man sich klar machen, denn es liegt niemals an den Dingen, die verloren gegangen sind, sondern man ist immer selber Schuld. Wenn man das erstmal akzeptiert und sich vielleicht als Merksatz an den Kühlschrank oder Spiegel geklebt hat, geht das Wiederfinden auf einmal wirklich viel leichter. Glaubt mir!
3. Man darf auf keinen Fall in Panik geraten, hysterisch werden und wild alles durchsuchen. Nie nie niemals. Absolut falsch. Im Gegenteil, für eine erfolgreiche Suche sollte man sich entspannen, sich zum Beispiel erst eine Tasse Kaffee machen und diese gemütlich auf dem Sessel austrinken, ohne wie verrückt nachzudenken, wo man den Gegenstand denn verloren haben könnte. Man sollte absolute Ruhe bewahren und sich voller Selbstvertrauen sagen, dass man den verlorenen Gegenstand auf jeden Fall wiederfinden wird. Dann kann die systematische Suche losgehen.
4. Als erstes schaut man da nach, wo die Sache normalerweise hingehört, denn so einfach das auch klingt, da sind die Sachen meistens. Und falls man selbst sich nicht erinnert, es dahin getan zu haben, kann es immer noch jemand anders getan haben.
5. Dann schaut man dort, wo man das Ding zuletzt benutzt hat. Man muss versuchen, sich zu erinnern, wann und wo genau man das Ding zuletzt in der Hand hatte und dann schaut man dort nach, denn genau dort ist es höchstwahrscheinlich auch.
6. Oft ist es so, dass das gesuchte Objekt direkt vor einem liegt und man es einfach nicht sieht. das liegt meist an der Panik, es wiederfinden zu wollen. Um es wirklich wahrzunehmen, spricht man am besten den Namen des gesuchten immer wieder vor sich hin ("Schlüssel, Schlüssel, Schlüssel"), um es nicht zu übersehen oder zu vergessen, was man eigentlich sucht.
7. Wahrscheinlich ist das Gesuchte auch genau da, wo man sucht, nur durch irgendwas verdeckt. Also wirklich alles hochheben, Zeitungen, Hüte.
8. Nicht zweimal an derselben Stelle suchen. Egal wie sehr man glaubt, dass der Gegenstand dort sein muss, man sollte sich nicht im kreis drehen, sonst macht man sich nur wahnsinnig. Es sei denn man hat beim ersten Mal nicht besonders gründlich gesucht.
9. Es kann sein, das Gegenstände ihren Platz wechseln. Dass sie sich genau dort befinden, wo sie vermutet werden, nur eben in etwa 45 cm Entfernung. Zum Beispiel sind sie in der Schublade nach hinten gerollt, ein Buch steht in der falschen Reihe usw. Aber meistens beträgt die Entfernung nicht mehr als 45 cm.
10. Man sollte immer seiner eigenen Spur folgen. Man verfolgt den Weg den man gegangen ist, als man den Gegenstand zuletzt hatte. Denn irgendwo dort muss er auch sein.
11. Wenn alles nichts bringt, kann es letztendlich doch sein, dass man selbst gar nicht für das Verschwinden verantwortlich ist. Vielleicht hat sich jemand das Ding ausgeliehen oder aufgegessen oder mit in ein anderes Zimmer genommen. Da hilft dann auch kein systematisches Suchen mehr, sondern nur das Nachfragen bei allen Personen, die hierfür in Frage kommen.
Ich werde mit Sicherheit versuchen, die Tipps beim nächsten Mal umzusetzen. Immerhin kommt es bei mir auch hin und wieder vor, dass ich irgendwelche Sachen verlege. Meinem Freund passiert das jedoch noch öfter, so dass wir vor kurzem Ewigkeiten nach einem Schlüssel suchen mussten, der sich irgendwo in der Wohnung versteckt hatte. Letztendlich ist er in die Sofaritze gerutscht.
Leider werde ich schnell panisch oder auch wütend, wenn ich etwas Wichtiges nicht finde. Außerdem neige ich auch schnell, ein Chaos zu verbreiten. Ich denke, dass ich mithilfe deiner Tipps beim nächsten Mal effektiver suchen kann.
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