Thrombosespritzen lieber von jemand anderem geben lassen?

vom 02.04.2016, 11:24 Uhr

Ich muss mir nun wieder einmal zehn Tage lang Thrombosespritzen setzen, da ich einen Bänderriss am Fuß habe. Ich muss zugeben, dass ich jedoch eine regelrechte Panik vor Spritzen habe, so dass es mich immer wieder eine große Überwindung kostet, mir selbst eine Spritze zu geben. Glücklicherweise hat mein Freund überhaupt kein Problem damit, das für mich zu übernehmen, was ich gut finde. Mir fällt es leichter, wenn das jemand für mich übernimmt.

In der Vergangenheit habe ich mir aber schon einmal Thrombosespritzen geben lassen müssen, was aber auch geklappt hat. Allerdings mochte ich es auch lieber, wenn das anfangs im Krankenhaus die erste Woche für mich erledigt wurde. Bevorzugt ihr es, euch selbst Thrombosespritzen zu setzen, wenn es sein muss oder seid ihr froh, wenn das jemand für euch übernimmt?

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge



Ich brauchte Thrombosespritzen bisher nur, wenn ich im Krankenhaus lag. Dort habe ich sie dann auch immer von einer Krankenschwester oder einem Pfleger gespritzt bekommen. Darüber war ich auch immer sehr froh. Bis dahin war mir auch neu, dass man sich diese Spritzen auch teilweise selbst geben muss.

Ich würde mich auch so einschätzen, dass ich ein Problem damit hätte, wenn ich mir die Spritzen selbst geben müsste. Allerdings hat mein Mann sich die Spritzen auch schon selbst gegeben und er würde das sicherlich bei mir auch übernehmen.

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» Nelchen » Beiträge: 32238 » Talkpoints: -0,25 » Auszeichnung für 32000 Beiträge


Ich mache das lieber selbst, dann weiß ich genau, wann es ziept, und wenn es unangenehm werden sollte, dann bin ich selbst Schuld. Die ersten Versuche kosten etwas Überwindung, aber danach fand ich es einfach angenehmer, selbst die Kontrolle über die Situation zu haben und die Stelle auswählen zu können.

» cooper75 » Beiträge: 13432 » Talkpoints: 519,92 » Auszeichnung für 13000 Beiträge



Mich kostet es ziemliche Überwindung, mir selbst eine Spritze setzen zu müssen. Ich kann nicht mal hinsehen, wenn jemand anderes gerade die Nadel durch meine Haut bohrt. Wenn die Spritze schon durch ist und man eigentlich nur noch injizieren muss, kann ich wieder hinsehen, das macht mir nichts.

So geht es mir beim Blut abnehmen, bei Impfungen, aber auch bei Thrombosespritzen oder bei Betäubung. Ich kann einfach nicht hinsehen und selbst machen schon gar nicht, also in Bezug auf die Thrombosespritze meine ich. Ich bin nur froh, dass ich kein Diabetes habe, ich weiß nicht, ob ich mich da jedes Mal freudig spritzen könnte.

Eine Freundin von mir hat Diabetes Typ I und sie knallt sich da jedes Mal ihre Dosis durch die Haut ohne mit der Wimper zu zucken. So eine Gelassenheit hätte ich auch gerne, wenn ich mir mal Spritzen selbst setzen müsste, egal um was es geht.

» Capri » Beiträge: 658 » Talkpoints: 8,00 » Auszeichnung für 500 Beiträge



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