Nach längerer Abstinenz wieder Fahrstunden nehmen?
Ich selbst habe schon den Führerschein seit über 8 Jahren. Ich bin früher auch häufiger gefahren aber seit etwa zwei Jahren fahre ich gar nicht mehr. Das liegt zum einen daran, weil ich eben so viel mit dem Semesterticket unterwegs bin und mir kein Auto leisten kann bzw. will. Zum anderen liegt das aber auch daran, weil mein Freund mich sein Auto nicht fahren lassen will solange es nur auf ihn alleine versichert ist und nicht auf uns beiden.
Wir waren am Sonntag bei meinen Schwiegereltern zu Gast, wobei ich mit Schwiegermama in der Küche beschäftigt war und mein Freund eben die Gelegenheit hatte, mit seinem Vater unter vier Augen zu sprechen. Hinterher hat mein Freund mir dann mitgeteilt, worum es bei einigen ihrer Gesprächsthemen wohl so gegangen ist.
Dabei stellte sich heraus, dass die beiden auch auf mich und meinen Führerschein zu sprechen gekommen sind. Mein Schwiegervater ist wohl der Ansicht, dass es zu riskant wäre, mich zu fahren zu lassen (dabei hat er mich noch nie ein Auto fahren sehen) und dass es sicherer wäre, wenn mein Freund mir einige Fahrstunden als "Auffrischung" (also ohne Prüfung) spendieren sollte.
Angeblich ging es ihm um meine Sicherheit, aber da mein Schwiegervater ziemlich auf "perfekte" Autos fixiert ist und ein Auto mit einer Beule für ihn eine Zumutung ist und direkt umgetauscht werden muss, bezweifle ich stark, dass es ihm nur um mein Fahrverhalten geht, sondern in erster Linie um das Auto.
Mein Freund und ich haben darüber gesprochen und wir fanden diesen Vorschlag beide ziemlich überflüssig, wenn ich ehrlich bin. Ich bin knapp zwei Jahre nicht mehr gefahren, aber da ich die 6 Jahre davor regelmäßig und oft gefahren bin glaube ich nicht, dass man so etwas in so kurzer Zeit verlernt. Fahrrad fahren verlernt man ja auch nicht, egal wie lange man nicht mehr gefahren ist.
Das einzige Problem, das ich sehe ist eben, dass mein Fahrschulauto und das Auto meiner Eltern beides Diesel-Fahrzeuge waren und mein Freund einen Benziner fährt. Ich bin Benziner nicht gewöhnt und halte es für möglich, dass ich seinen Wagen die erste Zeit häufiger abwürgen würde, aber sonst sehe ich da keine Probleme.
Wie seht ihr das? Würdet ihr nach längerer Fahr-Abstinenz wieder Fahrstunden nehmen um euer Wissen aufzufrischen? Oder findet ihr das überflüssig?
Ich finde das albern. Natürlich wird dir bei den ersten Touren die Sicherheit und der Überblick fehlen, aber grundsätzlich ist die Fahrzeugbedienung nichts, was man plötzlich verlernt. Ich würde mich bei den ersten Versuchen vielleicht nicht in den dicksten Großstadtverkehr stürzen, sondern erst einmal ein paar Runden drehen, wo weniger Verkehr ist. Je nachdem könnte sich ja dein Freund oder oder eine Freundin auf den ersten Runden dazu setzen. Aber extra eine Fahrschule zu bemühen, halte ich für heraus geworfenes Geld.
Auch wegen des Diesels würde ich mir keine Gedanken machen. Das passiert auch, wenn man von einem auf den anderen Benziner wechselt, dass man sich erst an die Feinheiten des Fahrzeuges gewöhnen muss. Dann würgt man die Kiste halt ab. Das passiert zwei oder drei Mal und dann ist gut.
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