Mit Bewegung gegen den Krebs kämpfen?
Ich habe vor kurzem eine sehr interessante Studie gelesen, in der es um Mäuse und Krebszellen ging. Forscher haben daraufhin Mäuse mit Tumoren in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe wurde dazu animiert, nahezu täglich im Hamsterrad Sport zu machen und laut Forschern sollen diese Mäuse im Durchschnitt etwa 4 km gelaufen sein. Die andere Gruppe hat sich so gut wie gar nicht bewegt und man hat nach einer gewissen Zeit eben überprüft, wie sich der Krebs entwickelt hat.
Man stellte fest, dass bei den sportlich aktiven Mäusen die Tumorzellen um 50 Prozent reduziert worden sind, sodass man eben annimmt, dass das frei gegebene Adrenalin körpereigene Abwehrzellen aktiviert, die den Tumor eben auch identifizieren und bekämpfen können. Klick.
Man weiß noch nicht, ob diese Studienergebnisse auch so auf den Menschen übertragen werden können, dafür fehlen einfach die Daten und Fakten. Was meint ihr dazu? Haltet ihr es für realistisch, dass menschliche Krebspatienten durch vermehrte Bewegung den Krebs bekämpfen könnten? Oder ist Chemotherapie das einzige Mittel, das je helfen wird?
Ganz weg wird es dadurch nicht gehen, aber man dürfte eine deutliche Verbesserung erleben. Ich mag mich zu erinnern das auch bei Menschen mal gelesen zu haben, dass man die Patienten eben zum Joggen geschickt hat auf ein Laufband und es dadurch ein bisschen besser geworden ist. Wobei da ja trotzdem Krebs ist und das auch keine Sache ist, die langfristig anhält. Unterstützend zu einer guten Therapie sollte das aber sehr gut wirken.
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