Gürtelrose im Alter durch Windpockenschutzimpfung
Meine Tante hat eine Gürtelrose bekommen. Sie hat als Kind die Windpocken gehabt und der Arzt meinte, dass man dann auch eher eine Gürtelrose bekommen kann. Dieser Arzt ist auch ein Gegner der Windpockenschutzimpfung. Er meint, dass diese Erreger, die geimpft werden auch Schuld sind, wenn man im Alter dann eine Gürtelrose bekommt. Es ist weitaus ungefährlicher, wenn Kinder die Windpocken durch machen.
Ich habe die Windpocken als Kind nicht gehabt und bin auch nicht geimpft. Habe ich so also die Chance, dass ich keine Gürtelrose bekomme? Meine Geschwister haben die Windpocken gehabt und sind die nun anfälliger für eine Gürtelrose? Mein Freund ist dagegen geimpft. Besteht da auch die Gefahr, dass er im Alter mal eine Gürtelrose bekommt? Wie sieht das bei der Impfung aus?
Das Gürtelroserisiko steigt tatsächlich bei einer Zweitinfektion mit dem Erreger der Windpocken. Eine absolute Ableitung kann man daraus aber nicht festmachen.
Windpocken sind eine Erkrankung, die je nach Alter und Konstitution des Kindes auch unauffällig verlaufen kann. Das bedeutet, dass Kinder die Krankheit ohne Weiteres gehabt haben können, ohne dass das jemand mitbekommen hat. In wenigen Fällen bilden sich nämlich lediglich ein paar Pickelchen, und das war's.
Gürtelrose ist zwar eine ernst zu nehmende Erkrankung, aber ich denke, das individuelle Risiko sollte eher ein Mediziner in Kenntnis des genauen Zustandes des Patienten feststellen. Pauschalaussagen halte ich da für zu gewagt.
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