Fallstricke beim Hausverkauf
Demnächst verkauft ein Bekannter eine Immobilie und hat mich gefragt, worauf man als Verkäufer achten sollte. Leider habe ich davon genau so wenig Ahnung wie er. Welche Fallstricke gibt es, wenn ein Notar den Verkauf beurkunden soll?
Auf welche Formulierungen sollte man denn achten? Hat jemand von euch da schon so seine Erfahrungen gemacht und kann mir den einen oder anderen Tipp geben, wo es Probleme geben könnte? Was wäre steuerlich alles zu beachten?
Was in einem Kaufvertrag zu stehen hat und welche Formulierungen man dafür verwendet, dass sollte ja der Notar eigentlich schon wissen und so viel Vertrauen sollte man diesem schon entgegenbringen. Einen ganz guten Ratgeber und eine Checkliste zum Hausverkauf kann man hier finden. Was den steuerlichen Aspekt angeht, so spielt natürlich der Zeitfaktor des Immobilienbesitzes eine große Rolle. Liegt dieser unter 10 Jahren so sind die daraus resultierenden Gewinne meinem Kenntnisstand nach zu versteuern.
Zu den rechtlichen Dingen kann ich dir als Laie leider keine Auskünfte geben, ich gehe grundsätzlich davon aus dass es da fertige Verkaufsverträge gibt und so etwas von einem Notar beurkundet wird. Dadurch müsste man immer auf der rechtlich sicheren Seite bleiben. Natürlich sollte man vorher auch irgendwie die Bonität des Käufers prüfen können denn nichts ist schlimmer als geplatzte Verträge.
Selber als Verkäufer kann man aber auch einige Fallstricke umgehen in dem man wahrheitsgemäß alle Mängel auflistet. Ich würde sogar so weit gehen sie aufzuschreiben und sie auf der Durchschrift vom Käufer gegenzeichnen lassen. Gekauft wie besehen gilt hier sehr oft nicht, deshalb kann es dann immer noch passieren dass nach einem Verkauf noch lange und teuer prozessiert wird weil versteckte oder nicht benannte Baumängel inzwischen bekannt geworden sind. So eine Immobilie ist ja meistens sehr teuer und ein Käufer möchte naturgemäß lieber noch einen großen Nachlass wegen Baumängel heraushandeln um noch Geld für andere Baumaßnahmen zu haben. Das ist immer ärgerlich, aber durchaus verständlich.
Einem Kollegen von mir ist das so gegangen. Er hatte sein Haus verkauft und der Käufer monierte nachträglich den feuchten Keller und Schimmel in den Fugen der Kellersauna. Mein Kollege meinte zwar dass er bei der Besichtigung darauf aufmerksam gemacht hatte, der Käufer verneinte das. Letztendlich ist es vor Gericht gelandet und mein Kollege musste 20 000 Euro vom Verkaufspreis zurückzahlen. Das war Geld welches durch einen neuen Hauskauf bereits schon wieder ausgegeben war und welches auch als wichtiger Bestandteil seiner eigenen Hausfinanzierung galt. Das Ende der Geschichte war dass er den nun fehlenden Betrag teuer Zwischenfinanzieren musste, und dass zu Zinsen die sehr hoch waren.
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