Fahrradfahren für den Rücken Entlastung oder Belastung?
Mein Onkel hat einen beginnenden Bandscheibenvorfall. Onkel und Tante fahren aber, wenn das Wetter wieder schön wird, leidenschaftlich gerne Fahrrad. Aber das hat ihm der Arzt jetzt verboten. Selbst an einigermaßen schmerzfreien Tagen soll er auf keinen Fall mit dem Fahrrad fahren.
Der Hausarzt meiner Tante allerdings meinte, dass es nichts besseres gibt, als dass man Fahrrad fährt, weil der Rücken da sogar gestärkt wird und die Rückenmuskulatur gestärkt wird. Mein Onkel glaubt aber seinem Arzt und fährt kein Fahrrad mehr.
Schadet denn Fahrradfahren wirklich dem Rücken und den Bandscheiben? Was ist so schlimm, wenn man Fahrrad fährt. Wird der Rücken beim Fahrradfahren eher belastet oder entlastet? Welchem Arzt kann man da Glauben schenken?
Ich denke, dass beide Ärzte mit ihren Meinungen auf ihre Art Recht haben. Als prophylaktische Maßnahme, um den Rücken zu stärken, kann das Fahrradfahren sicher hilfreich sein, wenn aber schon ein akuter Schaden wie in dem Fall hier vorliegt, würde ich auf den behandelnden Arzt vertrauen und erst einmal Abstand vom Fahren nehmen.
Während eines akuten Bandscheibenvorfalls soll man meines Wissens nach keinen Sport machen, während bei einer Reha nach so einem Geschehen gerade wieder viel Sport unter Anleitung eingesetzt wird. Hinzukommend ist ja Radfahren nicht gleich Radfahren, da kommt es auch auf das Fahrrad selber an, so sollen manche Modelle je nach Ausführung und Größe belastender für den Rücken sein als andere.
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