Einen Mehrpersonenhaushalt managen, dass jeder was macht
Wie managt ihr einen Mehrpersonenhaushalt? Mit zwei Personen managen wir das hier einfach so, dass jeder was macht, wenn er zu hause ist. Wenn ich frei habe mache ich mehr zu hause und wenn mein Freund frei hat, dann macht er mehr. Einen Plan brauchen wir dann nicht. Aber wir sind auch nur zwei Personen.
Hier im Forum sind auch Familien mit großen Kindern. Deswegen würde mich schon mal interessieren, ob ihr das dann besonders managt. Habt ihr einen Haushaltsplan, dass man ablesen kann wer was macht? Oder packt da jeder einfach so, ohne zu murren an? Wie wird es bei euch gehandhabt, dass jeder was macht oder brauchen eure Kinder nichts zu tun?
Es kommt auf das Alter der Kinder an. Als ich klein war, musste ich recht wenig machen aber wie heißt es so schön: man wächst mit seinen Aufgaben
Mit 6 musste ich schon mein Zimmer selbstständig aufräumen, aber ohne Staubsaugen und solche Sachen. Nur eben soweit "begehbar" aufräumen, dass meine Mutter problemlos staubsaugen konnte ohne über irgendein Hindernis zu stolpern und sich versehentlich den Hals zu brechen. Irgendwann kamen dann solche Sachen wie Staubsaugen dazu, sowie abwaschen und bügeln.
Mit 12 oder 13 Jahren musste ich anfangen zu bügeln. Es fing an mit Handtüchern und "leichten" Sachen und es steigerte sich mit zunehmendem Alter soweit, dass ich mehr oder weniger alles gebügelt habe außer Bettwäsche, Unterwäsche und Socken. Meine Mutter hat auch mal gebügelt aber nicht so oft.
Es wurde eben so geregelt, dass zunehmend alle Haushaltsaufgaben auf die Kinder übertragen wurden. Dazu gehörten alle Haushaltsaufgaben sowie Kochen und sogar selbständig die Einkäufe zu erledigen. Nicht etwa aus dem Grund, weil die Eltern zu faul sind oder so, die haben schließlich auch Vollzeit gearbeitet. Es hatte einfach den Sinn, dass man auf das Leben nach dem Auszug vorbereitet ist. Als ich ausgezogen bin mit 20 konnte ich alles schon selbst während mein Freund sich sogar das Kochen selbst beibringen musste, er hatte nicht einmal gelernt wie man ein Spiegelei macht.
Anfangs musste ich noch ein bisschen "geschubst" werden, dass ich eben freiwillig im Haushalt helfe. Aber irgendwann habe ich eben begriffen, dass Eltern nach einer Vollzeit-Arbeit eben erschöpft genug sind und dann auch nicht mehr die Energie haben, so viel zu Hause zu machen. Ganz ehrlich: mir ist es lieber ich packe zu Hause viel mit an trotz Schule, damit alles erledigt ist und meine Eltern dann eben mehr Zeit für die wichtigeren Dinge (beispielsweise die Kinder und die Beziehung, die nicht vernachlässigt werden wollen) haben. Meine Großmutter pflegte immer zu sagen "Viele Hände machen ein schnelles Ende" und ich finde, sie hat Recht damit.
Ich habe auch nur noch meinen Partner zu Hause und bei uns läuft es eigentlich wie bei euch. Bei meinen Eltern war es damals so, dass wir immer Aufgaben von meiner Mama zugewiesen bekommen haben, obwohl diese nur Teilzeit gearbeitet hat, eben damit wir lernen auch zu helfen. Ich denke, dass man da durchaus ein paar Aufgaben verteilen kann und eben auch fragen kann, wobei die Kinder helfen wollen.
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