Dürfen Schwangere eine Rückenbildungsgymnastik machen?
Eine Bekannte von meinem Freund ist schwanger. Sie informiert sich seither rundum die Uhr im World Wide Web, was sie darf und was sie nicht darf. Es haben sich deswegen jetzt einige Veränderungen in ihr Leben geschlichen, die übertrieben und teilweise schon fanatisch sind. Doch sie hat natürlich auch Angst, dass sie ihrem Kind schadet, was ich nur allzu gut nachvollziehen kann.
Sie hat darüber nachgedacht, ob sie zur Gymnastik geht. Nun hat sie von Rückenbildungsgymnastik gelesen und fragt sich, ob diese gut oder schlecht ist. Natürlich habe auch ich vorhin gegoogelt und kam zu etlichen Ergebnissen, wie sie eigentlich auch. Die eine Seite sagt, dass dies erst spät nach der Geburt wichtig ist, andere schreiben, dass es in der Schwangerschaft gefährlich sei usw.
Sie ist wirklich panisch und hat Angst, dass wenn sie die Rückenbildungstrainings beginnt, dass sie ihrem Kind im Bauch schadet, weil das Web da offenbar unterschiedlicher Meinung ist.
Jetzt fragen wir uns alle, ob Schwangere überhaupt Rückenbildungsgymnastik betreiben dürfen und wenn nein, was kann sie denn ersatzweise machen? Hier sind ja bereits einige Mütter, die sicherlich helfen können oder?
Eine Rückbildungsgymnastik ist nach der Geburt angebracht um den Beckenboden und die Muskulatur wieder zu stärken. In der Schwangerschaft ist das ganze nicht zu empfehlen, da es Wehen auslösen kann und somit eine Frühgeburt droht. Das ganze wird auch von den Krankenkassen nur nach der Geburt übernommen, vorher nicht. Das ganze sollte frühestens 6 Wochen nach der Geburt begonnen werden.
In der Schwangerschaft kann man jedoch Sport machen. Entweder man befragt seinen Frauenarzt dazu, was man machen darf und kann. Wenn man es möchte gibt es auch speziellere Angebote für Schwangereals Kurse wie Walken und Joga. Schwimmen ist als Sport sehr gut geeignet, da es zeitgleich den Körper vom Gewicht des Babybauches entlastet.
Deine Bekannte sollte darüber eigentlich in den ersten Wochen der Schwangerschaft bereits von ihrem Frauenarzt darüber aufgeklärt und informiert worden sein, welche Sportarten zu meiden sind und welche gehen. Wenn sie sich unsicher ist, dann sollte sie beim nächsten Besuch einfach nachfragen. Denn wenn Komplikationen etc. bestehen oder bestanden haben, kann das ganze weiter eingeschränkt werden.
Man darf in der Schwangerschaft schon Sport machen, aber Rückbildung bringt erst mal nichts, weil man ja noch kein Kind bekommen hat und das Ganze noch weiter voran schreitet und man da ja nichts machen kann. Das Kind braucht ja Platz. Solche Übungen machen erst nach der Geburt wirklich Sinn. Deine Bekannte ist doch alle 4 Wochen beim Frauenarzt, da kann sie ja fragen, was in Ordnung ist an Sport und was nicht.
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